Islamischer Staat erklärt Verantwortung für Anschlag von Bagdad

Reuters

Kairo (Reuters) - Die Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) beansprucht, für den Anschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad mit mindestens 32 Toten verantwortlich zu sein.

Der IS bekannte sich in der Nacht zu Freitag auf seinem Informationsdienst Amaq, der über den Kurznachrichtendienst Telegramm verbreitet wird, zu dem Attentat zweier Männer. Sie hatten sich auf einem belebten Markt in die Luft gesprengt. Über 110 Menschen wurden verletzt.

Der IS hatte 2014 weite Teile des Iraks und des Nachbarlandes Syrien unter seine Kontrolle gebracht. Über die Staatsgrenzen hinweg rief ihr Anführer Abu Bakr al-Bagdadi ein Kalifat aus - mit sich selbst an der Spitze. In Syrien wurde der IS im März 2019 besiegt. Dennoch gab es die Besorgnis, versprengte IS-Kämpfer könnten sich sammeln und sogenannte Schläfer-Zellen bilden, um später Attentate zu verüben.

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