Karlsruhe weist Amazon-Klagen nach Streiks auf Betriebsparkplätzen ab

dpa-AFX

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Der Online-Handelsriese Amazon ist mit Verfassungsbeschwerden gegen Streiks auf Betriebsparkplätzen gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die beiden Klagen nicht zur Entscheidung an und bestätigte damit Urteile des Bundesarbeitsgerichts von 2018. Amazon werde durch die Streiks, unter anderem in Pforzheim, nicht in seinen Grundrechten auf Eigentum und unternehmerische Handlungsfreiheit verletzt, teilte das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe am Mittwoch mit. (Az. 1 BvR 719/19 u.a.)

Die Gewerkschaft Verdi versucht seit Jahren, den US-Versandhändler zur Anerkennung der regionalen Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels zu bringen. Hier hatten sich Gewerkschaftsvertreter und Streikende an zwei Standorten, Pforzheim und Koblenz, kurz vor Schichtbeginn auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang versammelt. Amazon berief sich auf sein Hausrecht. Das Arbeitsgericht war zu dem Ergebnis gelangt, dass die Ansprache von Mitarbeitern nur auf dem Parkplatz möglich gewesen sei. Die Verfassungsrichter haben daran nichts zu beanstanden./sem/DP/jha

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Amazon Aktie

  • 2.954,91 USD
  • -1,78%
18.09.2020, 22:00, Nasdaq

Weitere Werte aus dem Artikel

DAX 13.116,25 Pkt.-0,69%

Leider wurden keine News gefunden.

onvista Analyzer zu Amazon

Amazon auf kaufen gestuft
kaufen
33
halten
0
verkaufen
0
0% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen gleichbleibenden Aktienkurs von durchschnittlich 2.495,50 €.
alle Analysen zu Amazon
Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf Amazon (21.718)

Derivate-Wissen

Sie möchten die Aktie günstiger erwerben?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie die Aktie zu einem niedrigeren Preis erwerben.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten