Londoner Notenbank hält an Niedrigzins fest - Anleihenkäufe werden verlangsamt

Reuters

London (Reuters) - Die Bank von England hält den Zins trotz anziehender Wirtschaft niedrig.

Die Währungshüter um Notenbankchef Andrew Bailey beließen den Leitzins am Donnerstag bei 0,1 Prozent. Zudem bleibt das Volumen des laufenden Wertpapierkaufprogramms bei 895 Milliarden Pfund. Die Notenbank sieht allerdings nun die Möglichkeit, das Kauf-Tempo etwas herunterzufahren, wobei der Endpunkt des Programms beibehalten werden soll. Bislang kauft sie wöchentlich Anleihen im Volumen von 4,4 Milliarden Pfund. Künftig sollen es nur noch 3,4 Milliarden Pfund sein.

Nach großen Impffortschritten und der weitgehenden Öffnung der Wirtschaft blickt die Zentralbank optimistischer auf die Konjunktur. Sie erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt dieses Jahr um 7,25 Prozent zulegt und Großbritannien damit in puncto Wachstum womöglich die USA und China überflügelt - allerdings war die Wirtschaft 2020 wegen der Corona-Krise um fast zehn Prozent eingebrochen. Das Pfund fiel in einer ersten Reaktion um bis zu 0,5 Prozent auf ein Tagestief von 1,3853 Dollar, erholte sich dann aber schnell wieder.

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