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Markt am Mittag: Steinhoff-Tief, Konjunktur-Daten, Bitcoin-Diebstahl und Börsen-Unwort

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Das bewegt Märkte und Anleger heute: Der Absturz eines Möbelkonzerns, ein digitaler Millionen-Diebstahl und die Kür eines leidvollen Begriffes zum Börsen-Unwort.

Markt am Mittag: Steinhoff-Tief, Konjunktur-Daten, Bitcoin-Diebstahl und Börsen-Unwort

Aktie weiter im Sturzflug

Wenn sich Kursverluste halbieren, ist das dann eher gut oder doch schlecht? Im Falle von Steinhoff sicherlich das letztere. Nachdem der Aktienkurs des Möbelkonzerns gestern um über 60 Prozent abgestürzt war, ging es heute „nur“ noch um 30 Prozent nach unten. Der Abgang des Firmenchefs nach Bilanzunregelmäßigkeiten lässt Anleger weiterhin in Scharen ihre Aktien abstoßen. Selbst die Ankündigung des Managements, mit Verkäufen frisches Geld in die Kassen zu spülen, konnte die Investoren nicht beruhigen. Mit weniger als 80 Cent haben die Steinhoff-Papiere den niedrigsten Kurs ihrer gut zweijährigen deutschen Börsengeschichte erreicht. Der Marktkommentar eines Aktienhändlers: “Fernbleiben! In die Aktie kann man vorerst nicht investieren.”

So möchte Steinhoff Vertrauen in die Aktie zurückgewinnen (englisch): Update on Market Concerns

Rückgang der Produktion

Schwächelt die deutsche Wirtschaft? Oder ist es einfach nur ein Durchhänger auf hohem Niveau? Fakt ist: Die deutsche Industrie ist mau in das vierte Quartal gestartet. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts ging die Gesamtproduktion der Unternehmen im Oktober den zweiten Monat in Folge zurück, und das sogar deutlich: um 1,4 Prozent. Experten zeigten sich überrascht, hatten sie doch mit einer Verbesserung gerechnet.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Produktion im Oktober 2017: - 1,4 % saisonbereinigt zum Vormonat

Ein digitaler Millionenraub

Wenige Stunden nur hat die Digitalwährung Bitcoin benötigt, um die nächsten Rekordmarken zu knacken. Am Donnerstag wurde eine Einheit über 16.000 US-Dollar gehandelt. Gestern sind es noch rund 2000 Dollar weniger gewesen. Der rasante Wertzuwachs zieht offenbar immer mehr Kriminelle an. Nun wurde die Online-Börse NiceHash Opfer eines Hacker-Angriffes. Der slowenischen Handelsplattform wurden nach eigenen Angaben etwa 4700 Bitcoins gestohlen. Der Wert der Beute: rund 70 Millionen Dollar.

NiceHash sprach von einem “hochprofessionellen Angriff” (englisch): Official press release regarding the NiceHash security breach

Das Unwort des Jahres

Der Begriff “Negativzinsen” ist von der Wiener Börse zum “Börsenunwort” des Jahres 2017 gekürt worden. Der Begriff habe sich aufgrund der dramatischen Auswirkungen für die Sparer an die Spitze des Rankings gesetzt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten „Bitcoin“ und „Trump-Effekt“. Das Börsenunwort wurde in diesem Jahr erstmals gekürt. Befragt wurden rund 1.000 Branchenvertreter.

So begründet die Wiener Börse ihre Entscheidung: „Negativzinsen“ ist das Börsenunwort 2017

Foto: Inga Nielsen/shutterstock.com

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08.12.2017, 17:36, Xetra

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