Niedersachsens Sparkassen legen trotz Krise zu - kämpfen mit "Einlagenflut"

Reuters

Berlin (Reuters) - Trotz anhaltender Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Niedersachsen im vergangenen Jahr leicht zugelegt.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung mit rund 870 Millionen Euro knapp über dem Niveau von 2019, wie der Landesverband SVN am Donnerstag mitteilte. Für das laufende Jahr sei er vorsichtig optimistisch, sagte SVN-Präsident Thomas Mang in Hannover mit Blick auf die unsicheren Folgen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft. Für die 39 Mitgliedssparkassen gebe es neben den sinkenden Zinserträgen eine weitere Kernfrage, sagte Mang: "Wie gehen wir mit der Einlagenflut um?" Hier habe es 2020 einen Zuwachs in Rekordhöhe gegeben. Denn wegen des Niedrigzinses hätten Kunden kaum attraktive Alternativen bei der Geldanlage.

Während der Zinsüberschuss um 42 Millionen Euro auf 1,8 Milliarden Euro sank, stieg der Provisionsüberschuss um 26 Millionen Euro auf 832 Millionen Euro. Die Sach- und Personalkosten stagnierten mit 1,8 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Die Zahl der Geschäftsstellen verringerte sich von 788 auf 731, damit setzte sich der Trend der Vergangenheit fort.

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