Nominierte US-Handelsbeauftragte Tai - Zensur in China ein Handelshemmnis

Reuters

Berlin (Reuters) - Die von US-Präsident Joe Biden nominierte Handelsbeauftragte Katherine Tai will unfaire chinesische Handels- und Wirtschaftspraktiken bekämpfen.

Sie sei offen für eine breite Palette von Optionen zur Lösung der langjährigen Probleme der USA mit unfairen chinesischen Handelspraktiken, schrieb Tai am Montag in einer Antwort auf Fragen von Senatoren bei ihrer Anhörung im Finanzausschuss. Das schließe auch bilaterale Gespräche ein. "Ich werde jedoch nicht zögern zu handeln, wenn sich diese Gespräche als ineffektiv erweisen", fügte die 45-jährige Amerikanerin chinesischer Abstammung hinzu, ohne konkrete Konsequenzen zu nennen.

Tai sagte, sie wolle zudem Beschränkungen angehen, die US-Firmen daran hinderten, auf dem chinesischen Markt zu konkurrieren, einschließlich für Cloud Computing. Auch die Zensur in China werde als ein Handelshemmnis behandelt. Es wird erwartet, dass Tai am Mittwoch im Senatausschuss die Zustimmung erhalten wird, wodurch der Weg für ihre Bestätigung als Handelsbeauftragte durch den US-Senat frei gemacht wird.

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