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Royal Dutch Shell vs. OMV: So stark ist die Dividendenqualität der britischen Dividendenperle!

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Royal Dutch Shell vs. OMV: So stark ist die Dividendenqualität der britischen Dividendenperle!

Die Aktie von Royal Dutch Shell gehört definitiv zu den spannenderen, verlässlicheren Ausschüttern mit einer hohen Dividendenrendite. Eine Erkenntnis, die für viele Dividendenjäger nicht sonderlich neu sein dürfte, denn immerhin hat hier die Zuverlässigkeit bereits ein historisches Ausmaß erreicht.

Wie stark die aktuellen Vorzüge dieser Dividendenperle sind, offenbart jedoch ein Vergleich mit einem österreichischem Peer: OMV. Schauen wir im Folgenden daher im Rahmen eines Foolishen Dividendenduells einmal, wie sehr der britisch-niederländische Konzern hier outperformt.

Auch wenn das Ergebnis an dieser Stelle bereits vorweggenommen ist, dürfte es dennoch einige, brisante Blickwinkel geben, die Foolishe Investoren interessieren dürften.

Die aktuelle Dividendenrendite

Um ein besseres Gespür für die Dividendenrendite zu bekommen, werfen wir zunächst einen Blick auf die aktuelle Dividendenrendite dieser beiden Ölkonzerne. OMV schüttete in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von 1,75 Euro an die Investoren aus. Ein Wert, der bei einem aktuellen Kursniveau in Höhe von 53,88 Euro (13.11.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite in Höhe von 3,24 % entsprechen würde. Wie du möglicherweise bereits weißt, kann Royal Dutch Shell das definitiv toppen.

Der britisch-niederländische Konzern zahlt gegenwärtig nämlich eine Ausschüttung in Höhe von 0,47 US-Dollar pro Quartal an seine Investoren aus. Ein Wert, der umgerechnet pro Jahr einer Eurosumme von 1,70 entsprechen würde, was bei einem aktuellen Kursniveau von 27,52 Euro einer Dividendenrendite in Höhe von 6,17 % entsprechen würde.

Die derzeitige Dividendenhöhe von Royal Dutch Shell ist somit beinahe doppelt so hoch wie die des österreichischen Konkurrenten. Allerdings ist das nicht der einzige Punkt, der Investoren hier interessieren dürfte.

Konstanz und Wachstum der Ausschüttungen

Wer nämlich auf OMV als Dividendenaktie gesetzt hätte, hätte alleine in den vergangenen Jahren eine wilde Fahrt bei den Ausschüttungen erlebt. Zugegeben, seit inzwischen vier Jahren hält dieser Ölkonzern inzwischen die eigene Ausschüttung stets konstant und hat die eigene Dividende je Aktie von 1,00 Euro auf das aktuelle Niveau erhöht. Nichtsdestoweniger gab es hier alleine in den vergangenen 15 Jahren zwei signifikante Kürzungen, die letzte für das Geschäftsjahr 2015. Eine beeindruckende Konstanz bei den Ausschüttungen sieht anders aus.

Vermutlich eher so wie die von Royal Dutch Shell. Der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti hat schließlich seit dem Jahre 1945 nicht mehr die eigene Dividende gesenkt, sondern stets zumindest konstant gehalten. Zwar blieben Erhöhungen in den vergangenen Jahren, auch in Anbetracht der zuweilen eher schwachen Ölpreisentwicklung in den Jahren 2015 und 2016, dem Dividendengaranten fern.

Nichtsdestoweniger konnten Investoren hier stets mit verlässlichen Ausschüttungen rechnen, was sehr bemerkenswert ist. Zumal die Ausschüttungen bei Ölpreisen von über 60 US-Dollar je Barrel Brent und einem operativen Ergebnis, das die quartalsweise Dividendensumme je Aktie übersteigt, nun wieder sehr sicher aussehen. Auch hier kann Royal Dutch Shell somit seinen österreichischen Konkurrenten sehr eindrucksvoll ausstechen, was möglicherweise der wichtigste Blickwinkel für all diejenigen ist, die verlässliche, hohe Dividenden erhalten möchten.

Das Ausschüttungsverhältnis

Lediglich beim aktuellen Ausschüttungsverhältnis vermag es OMV gegenwärtig, seinen britisch-niederländischen Konkurrenten auszustechen. Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 4,40 Euro beläuft sich dieser Wert momentan auf moderate 39,7 %, prinzipiell existiert hier daher Raum für weiteres Wachstum.

Royal Dutch Shell kam im vergangenen Geschäftsjahr 2018 hingegen auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 2,82 US-Dollar, wodurch sich hier das Ausschüttungsverhältnis auf 66,6 % beläuft. Dieser Wert ist zwar bedeutend höher, nichtsdestoweniger sollten wir an dieser Stelle gleichsam bedenken, dass auch die aktuelle Dividendenrendite fast doppelt so hoch ist. Somit relativiert sich dieser Wert bedeutend, was die Aussagekraft dieses Vergleichs an dieser Stelle natürlich verwässert.

Eine hohe Qualität bei Royal Dutch Shell

Wenn du mich fragst, zeigt ein Vergleich mit der Dividendenaktie OMV somit sehr eindrucksvoll, welche Qualität die Aktie von Royal Dutch Shell besitzt. Natürlich, zur Dividendenrendite und zum Ausschüttungsverhältnis kann man gewisse Parallelen ziehen, indem man einfach sagt, dass bei OMV weniger ausgeschüttet wird, wodurch hier das Ausschüttungsverhältnis geringer ist. Bei Royal Dutch Shell hat hingegen auch die Höhe der Dividende eine höhere Priorität, was sich bei der Ausschüttungsquote ebenfalls bemerkbar macht.

Nichtsdestoweniger ist in Puncto Zuverlässigkeit und Konstanz die britisch-niederländische Dividendenperle, trotz der beeindruckenden Höhe, einsame Spitze. Eine Aussage, die dieser Vergleich offenbart.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2019

Foto: Getty Images.

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09.12.2019, 17:35, Euronext Amsterdam

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