So gehst du reich – und früh – in den Ruhestand: 500 Euro sparen oder 250 Euro in ETFs investieren im Vergleich!

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So gehst du reich – und früh – in den Ruhestand: 500 Euro sparen oder 250 Euro in ETFs investieren im Vergleich!

Reich und früh in den Ruhestand zu gehen ist mit Sicherheit der Traum vieler Sparer und Investoren. Dazu benötigt man jedoch einiges: Disziplin natürlich, um jeden Monat etwas von seinem hart verdienten Geld beiseitezulegen. Und natürlich auch die finanzielle Ausgangslage.

Allerdings sollte man dabei auch sein Geld für sich mitarbeiten lassen und auf etwas Rendite setzen. Wie stark die Sparraten und Investitionen dieser beiden Wege (sprich mit und ohne Rendite) voneinander abweichen, offenbaren viele Rechenbeispiele mit Sparplanrechnern.

Schauen wir heute daher einmal, mit welchem Weg man wirklich früh und reich in den Ruhestand gehen kann. Wobei wir zunächst einen linearen Vermögensaufbau mit 500 Euro durchspielen wollen sowie eine weitere Variante, bei der lediglich die Hälfte gespart, allerdings auch in kostengünstige Indexfonds, sprich ETFs, investiert wird.

Beide Wege im Überblick

Ganz klar an dieser Stelle: Der einfacher nachvollziehbare Weg ist gewiss der des linearen Vermögensaufbaus mit einfachem Sparen. 500 Euro jeden Monat beiseitegelegt heißen 6.000 Euro nach dem ersten Jahr. 60.000 Euro nach zehn Jahren, 120.000 Euro nach 20 Jahren und wer das sein ganzes Erwerbsleben von 40 Jahren tut, der wird es auf ein Gesamtvermögen von 240.000 Euro bringen.

Ein nettes Sümmchen, Pi mal Daumen eine Viertelmillion. Aber an einem reichen Ruhestand wird es hier vermutlich scheitern. Und an einem frühen sowieso: Nach 40 Jahren des Arbeitens lockt schließlich in vielen Fällen die gesetzliche Rente. Da sind die Viertelmillion das Mittel, um die Rentenlücke zu kompensieren. So viel also zum ersten Schritt.

Wer jedoch auf etwas mehr Rendite setzt, wird über Jahre und Jahrzehnte seinen Vermögensaufbau beschleunigen können. Selbst eine marktübliche Rendite von rechnerischen 7 % pro Jahr, was natürlich bloß ein vorsichtiger Durchschnittswert ist, hilft dem Vermögensaufbau ordentlich auf die Sprünge. Und vermag es sogar, den geringeren Einsatz zu kompensieren.

Nicht unbedingt nach einer Dauer von zehn Jahren, bei der man es als ETF-Investor auf ein Gesamtvermögen von ca. 43.000 Euro bringen wird. Allerdings schafft man es ab einer Haltedauer von 20 Jahren bereits auf ein Vermögen von 127.000 Euro, was rund 7.000 Euro über dem 500-Euro-pro-Monat-Einsatz liegt. Um es klar zu formulieren: Die Hälfte an Einsatz hätte bei einer marktüblichen Rendite nach 20 Jahren bereits zu mehr Vermögen geführt als das bloße Sparen!

Wird es etwas mit dem frühen Ruhestand?

Die spannende Frage ist nun jedoch, ob es bei diesem Ansatz etwas mit dem frühen Ruhestand wird. Wenn wir den Vermögensaufbau der 250 Euro jeden Monat weiterspinnen, wird es ab diesem Zeitraum zu einem deutlicheren Vermögenszuwachs kommen. Nach 30 Jahren wird man auf über 294.000 Euro kommen, womit man bereits das Endergebnis des Sparers nach 40 Jahren eingeholt hätte.

Nach 40 Jahren wird man unter diesen durchschnittlichen Bedingungenauf ein Gesamtvermögen von ca. 621.000 Euro kommen. Damit ist ein besser finanzierter Ruhestand vermutlich möglich. Wobei es auch hier eher am frühen Ruhestand scheitern wird. 40 Jahre sind und bleiben schließlich 40 Jahre.

Aber, immerhin: Nach 35 Jahren brächte man es bereits auf ca. 430.000 Euro Vermögen. Das könnte vielleicht die Zeitdauer bis zum Renteneintritt etwas überbrücken. Allerdings hängt auch das natürlich von den persönlichen Vorlieben ab.

Das Foolishe Fazit

Wie auch immer: Im Endeffekt können wir mit dem heutigen Beispiel sehen, dass sich Sparen und Investieren im Doppelpack immer mehr lohnt als das bloße Sparen. Selbst kleinere Beträge können über Jahre und Jahrzehnte hinweg zu einem größeren Vermögen führen. Einfach aufgrund der Macht des Zinseszinseffekts.

Ob das jedoch für einen frühen Ruhestand reicht, ist eine andere Frage. Jedoch eine, die man mit einer Modifikation der Sparraten und Renditen natürlich noch etwas beeinflussen kann.

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