Spaniens Regierung senkt Konjunktur-Prognose für dieses Jahr

Reuters

Madrid (Reuters) - Spaniens Regierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr aufgrund eines schwachen Jahresauftakts und neuer Maßnahmen zur Eindämmung der dritten Pandemiewelle gekürzt.

Für 2021 erwartet sie nur noch einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 6,5 Prozent statt wie bislang von 7,2 Prozent, wie Wirtschaftsministerin Nadia Calvino am Freitag auf einer Pressekonferenz sagte. Im vergangenen ersten Pandemie-Jahr war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Spaniens um 10,8 Prozent eingebrochen. Für 2022 erwartet die Regierung ein Wachstum von sieben Prozent. Bis Ende 2022 soll die Wirtschaft zudem wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

Calvino zufolge fiel das Wachstum im ersten Quartal geringer aus als erwartet. Dazu trug eine Verschärfung des Infektionsgeschehens in den ersten beiden Monaten des Jahres bei. Darüber hinaus hatte im Januar ein unerwartet heftiger Schneesturm weite Teile des Landes erfasst. Spaniens Notenbank hatte wegen ähnlicher Gründe bereits ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf sechs Prozent gesenkt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der spanischen Wirtschaftsleistung um 6,4 Prozent.

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14.05.2021, 22:20, außerbörslich
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