Umfrage - Deutsche Wirtschaft bremst Abschwung im Mai

Reuters

Berlin (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft hat ihren Absturz im Mai dank der gelockerten Corona-Restriktionen abgebremst.

Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Dienstleister und Industrie zusammen - kletterte von seinem Rekordtief von 17,4 im April auf nunmehr 32,3 Punkte. Das teilte das Institut IHS Markit am Mittwoch zu seiner Umfrage unter Hunderten Unternehmen mit. Allerdings zeigt das Barometer erst ab 50 Punkten ein Wachstum an.

"Die Daten signalisieren immer noch eine beträchtliche Flaute", sagte Markit-Ökonom Phil Smith. Das Bruttoinlandsprodukt könne im laufenden zweiten Quartal zweistellig schrumpfen. Im ersten Vierteljahr war es bereits mit 2,2 Prozent so stark eingebrochen wie seit der Finanzkrise 2009 nicht mehr.

Auch in der Euro-Zone schwächte sich der Abschwung im Mai merklich ab. Hier stieg das Barometer von 13,6 auf 31,9 Punkte. "Die Daten zeigen das ganze Ausmaß des Konjunktureinbruchs in der Euro-Zone und den abermals drastischen Wachstumsrückgang in den einzelnen Ländern", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Das Bruttoinlandsprodukt werde im zweiten Quartal "in beispiellosem Tempo sinken und die Arbeitslosigkeit in der Währungsunion so stark steigen wie nie zuvor".

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