VW-Dieselprozess: Verteidiger wollen sich zur Anklage äußern

dpa-AFX

BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Der Diesel-Betrugsprozess gegen vier frühere Manager und Ingenieure von Volkswagen soll am Dienstag (9.30 Uhr) mit Erklärungen der Verteidigung fortgesetzt werden. In sogenannten Opening Statements erhalten die Anwälte die Möglichkeit, auf die Anklageschrift zu reagieren. Vor dem Landgericht Braunschweig hatte in der vergangenen Woche der Strafprozess zur Dieselaffäre bei VW begonnen.

Den Angeklagten wird unter anderem gewerbs- und bandenmäßiger Betrug mit manipulierter Software in Millionen Autos vorgeworfen (6 KLs 23/19). Direkt zum Prozessauftakt hatten mehrere Verteidiger scharfe Kritik am Verfahren geäußert. Sie störten sich vor allem daran, dass das Verfahren gegen den Ex-Konzernchef Martin Winterkorn aus gesundheitlichen Gründen "zur gesonderten Verhandlung und Entscheidung" abgetrennt wurde.

Aus der Verteidigung gab es aber auch harsche Kritik an der Staatsanwaltschaft. Durch die Anklage sei deutlich geworden, dass die Strafverfolger das Thema überhaupt nicht durchdrungen hätten und eigentlich "im Nebel stocherten". Eine Verteidigerin stellte den Antrag, das Verfahren auszusetzen, weil die Ermittlungen gar nicht abgeschlossen seien./bch/DP/stk

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