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DGAP-News: wallstreet:online AG: Privatanleger uneinig über Investments in Rüstungsaktien angesichts des Kriegs in der Ukraine (deutsch)

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wallstreet:online AG: Privatanleger uneinig über Investments in Rüstungsaktien angesichts des Kriegs in der Ukraine

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DGAP-News: wallstreet:online AG / Schlagwort(e): Studie/Studienergebnisse
wallstreet:online AG: Privatanleger uneinig über Investments in
Rüstungsaktien angesichts des Kriegs in der Ukraine

04.04.2022 / 10:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Umfrage des Monats: Privatanleger uneinig über Investments in Rüstungsaktien
angesichts des Kriegs in der Ukraine

- Mehrheit der Befragten lehnt Trades im Zusammenhang mit Aufrüstung ab

- Zahlreiche Teilnehmer rechnen allerdings mit hoher Nachfrage an
Rüstungsgütern

Berlin, 4. April 2022

Der russische Überfall auf die Ukraine hat zu einem radikalen Umdenken bei
vielen westlichen Staats- und Regierungschefs geführt. Frankreich hat gleich
drei mit Nuklrearsprengköpfen bestückte U-Boote auf Patrouillenfahrt
geschickt, in Finnland und Schweden wird über den Beitritt zum
transatlantischen Bündnis diskutiert und Deutschland will künftig mindestens
2% seines Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben einplanen. Kein
Wunder, dass viele Beobachter aufgrund der anhaltenden Gefechte mit
steigenden Rüstungsetats in praktisch allen NATO-Mitgliedsstaaten rechnen.
In Deutschland profitierten zuletzt unter anderem Rheinmetall und Hensoldt.
Allein am 1. März schossen die Kurse der beiden Unternehmen um 15,87% bzw.
23,22% nach oben. "Verteidigung ist wieder in Mode", schrieb Chloe Lemarie,
eine Analystin der US-Bank Jefferies

Eine aktuelle Umfrage der wallstreet:online AG (ISIN DE000A2GS609), dem mit
Abstand größten verlagsunabhängigen Finanzportalbetreiber im
deutschsprachigen Raum, zeigt, dass sich die Finanzcommunity bei Fragen zu
Rüstungsaktien uneinig ist. Einerseits lehnt die Mehrheit der
Umfrageteilnehmer den Kauf von Rüstungsaktien "aus moralischen Gründen" ab
(31,36%). Andererseits sehen 26,13% der Teilnehmer einen großen
Nachholbedarf bei den Streitkräften der NATO-Mitgliedsstaaten und wollen
deshalb verstärkt in Rheinmetall und Co. investieren. Weitere 9,98% denken
ebenfalls über den Kauf von entsprechenden Aktien nach, sind aber der
Meinung, dass nur bestimmte Unternehmen von den Finanzspritzen für die
westlichen Armeen profitieren werden, beispielsweise der Flugzeughersteller
Lockheed Martin mit seinem Kampfjet F-35. Außerdem geben 9,21% der
wallstreet:online-User zu bedenken, dass der Krieg bald vorbei sein könnte
und das Geld dann vor allem für den Wiederaufbau der Ukraine gebraucht
werde. Dahinter steht die Vermutung, dass die Bundesregierung ihre
angekündigte "Zeitenwende" in der Verteidigungspolitik plötzlich nicht mehr
so ernst nehmen könnte, wenn die akute Bedrohung in Osteuropa gebannt ist.

"Unsere aktuelle ,Umfrage des Monats' zeigt, dass sich Rüstungsaktien
deutlich von anderen Papieren unterscheiden, da wir es hier auch mit einer
ethischen Komponente zu tun haben. Ein Großteil unserer User lehnt es ab,
mit dem Leid in der Ukraine Geschäfte zu machen - so viel zum Thema
,Zocker-Mentalität' bei den Neobrokern. Gleichzeitig ist die Ankündigung von
Kanzler Scholz, der Bundeswehr ein Sondervermögen in Höhe von 100 Mrd. Euro
zur Verfügung zu stellen, ein starkes Argument für steigende Kurse bei den
einschlägigen Herstellern. Dementsprechend beobachten wir Privatanleger, die
hin- und hergerissen sind zwischen vermeintlich sicheren Long-Positionen und
moralischen Bedenken angesichts der Zerstörungen, die wir täglich in den
Nachrichten zu sehen bekommen", kommentiert Matthias Hach, CEO der
wallstreet:online AG und der wallstreet:online capital AG, die nicht
repräsentativen Umfrageergebnisse, an der insgesamt 5.029 Personen
teilgenommen haben.

Zum Vorgehen:

Monatlich befragt wallstreet:online seine Community zu aktuellen
Geschehnissen rund um die Themen Anlage, Börsen und Aktien. Insgesamt
beteiligten sich 5.029 Personen an der nicht repräsentativen Umfrage aus der
letzten Märzwoche 2022. Die Frage des Monats lautete: "Die Bundeswehr soll
mit einem Sondervermögen in Höhe von 100 Mrd. Euro ausgestattet werden.
Investieren Sie deshalb verstärkt in Aktien von Rüstungskonzernen wie
Rheinmetall?" (Zahlen in Klammern entsprechen den gegebenen Antworten in
Prozent und absolut) (a) Ja, die NATO-Länder werden massiv aufrüsten,
insbesondere die Bundeswehr hat hier großen Nachholbedarf (26,13% / 1314),
(b) Man muss schon genau hinsehen, bestimmte Unternehmen werden profitieren
wie z.B. Lockheed Martin durch die Bestellung von F-35-Kampfjets (9,980% /
502), Ich bin unentschlossen. Der Krieg kann bald vorbei sein und dann wird
vor allem Geld für den Wiederaufbau der Ukraine gebraucht (9,21% / 463), (d)
Nein, allein schon aus moralischen Gründen möchte ich nicht mit dem Leid in
der Ukraine Geld verdienen. Rüstungsaktien kommen mir nicht ins Depot
(31,36% / 1577), (e) Zu diesem Thema habe ich keine Meinung. (23,32% /
1173).

Über die wallstreet:online-Gruppe:

Die wallstreet:online-Gruppe betreibt den Smartbroker - einen mehrfach
ausgezeichneten Online-Broker, der als einziger Anbieter in Deutschland das
umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker mit den äußerst
günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Gleichzeitig betreibt die
Gruppe vier reichweitenstarke Börsenportale (wallstreet-online.de,
boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und ARIVA.de). Mit mehreren Hundert
Millionen monatlichen Seitenaufrufen ist die Gruppe der mit Abstand größte
verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und
unterhält die größte Finanz-Community.

Pressekontakt:

Felix Rentzsch
Head of Communications
Phone: +49 (0)176 4165 0721
Mail: f.rentzsch@wallstreet-online.de


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   Internet:       www.wallstreet-online.ag
   ISIN:           DE000A2GS609
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   Börsen:         Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic
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