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Infineon Short: 46 Prozent Chance!

Financial Service Group · Uhr

Bis dato lief es gut für Infineon. Der größte Halbleiterhersteller Europas hat von mehreren Faktoren profitiert. Da ist zum einen die breite Produktpalette für Automobilhersteller und deren Zulieferer. Weiters spielen die weiterhin stark angespannter Lieferketten dem Halbleiterriesen in die Hände. Die aus diesem Grund aufgestaute Nachfrage führt zu höheren Margen. Auch der schwache Euro macht Infineon am Weltmarkt konkurrenzfähiger. Aber die Lage trübt sich zusehends ein. Zumindest in Europa ist der Wohlstandsverlust der Konsumenten durch die hohen Energiepreise nicht abzuwenden. Auch die Eskalation im Ukrainekrieg ist keine gute Nachricht. Die Kunden könnten dazu übergehen, bei der Anschaffung von Investitionsgütern zu bremsen. Es ist für das Management zu erkennen, dass man sich am Ende eines langen Aufschwunges befindet.

Zum Chart

Trotz der guten wirtschaftlichen Lage bei Infineon geraten beinahe alle Halbleiterproduzenten in einen Abwärtssog. Ein auf China abzielendes US-Chipembargo für gewisse NVIDIA-Bauteile verstärkt den abkühlenden Zyklus. Auch der deutsche Chipriese kann sich dem nicht entziehen. Vom all time high am 19. November 2021 bei 43,85 Euro gab der Kurs in der Spitze um 53 Prozent auf 20,68 Euro am 5. Juli 2022 nach. Der 5. Juli markiert auch ein partielles Tief, von dem aus ein Rebound bis zum Hoch bei 29,51 Euro am 3. August führt. Am gestrigen Handelstag wurde wiederum die Unterstützung bei 23,45 Euro getestet. Weiters gehen die Marktteilnehmer davon aus, dass die prognostizierten Wachstumszahlen bei Eintritt der Wirtschaft in eine Rezession nicht mehr haltbar sind. Die aktuellen Planzahlen führen zu einem erwarteten KGV 2023/24 von 13,79, was per se nicht als überteuert erscheint, wenn die Zahlen nicht revidiert werden. Kann das Kursniveau von 23,45 Euro nicht gehalten werden, könnte ein weiterer Rückgang bis auf 21,68 Euro denkbar sein.

Infineon Technologies AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 25,85 // 29,67 Euro
Unterstützungen: 23,45 // 20,68 Euro

Fazit

Der Kurs von Infineon ist trotz der guten Auftragslage seit dem Hoch um 53 Prozent zurückgekommen. Die Marktteilnehmer antizipieren möglicherweise das Ende eines langen Aufschwungs. Auch US-Exportverbote für gewisse Chips von NVIDIA nach China und ein schwacher PC-Markt nehmen den gesamten Sektor in Beschlag.

Mit einem Open End Turbo Short (WKN KG1NUC) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Infineon-Aktie in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von -3,72 profitieren und das Ziel bei 21,68 Euro ins Auge fassen (10,08 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 26,44 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 5,32 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 2 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: KG1NUC Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 6,86 – 6,92 Euro Emittent: Citigroup
Basispreis: 31,72 Euro Basiswert: Infineon Technologies AG
KO-Schwelle: 31,72 Euro akt. Kurs Basiswert: 24,90 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 10,08 Euro
Hebel: -3,72 Kurschance: + 46 Prozent
Quelle: Citigroup

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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