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Trading-Chance HelloFresh: Bei diesem Ausblick hätten die Bären leichtes Spiel

Trading-Chance-Redaktion · Uhr
Quelle: onvista

Der heute vom Kochboxen-Lieferanten HelloFresh im Zuge der 2022er-Ergebnisse vorgelegte Ausblick auf 2023 las sich alles andere als inspirierend. Und ob es in den Jahren danach wirklich besser läuft wie avisiert, ist eine Frage, die man sich so früh im Jahr 2023 nicht stellt. Diese Prognose dürfte kaum Käufer anlocken. Was mit Blick auf das Chartbild bedeutet, dass das bärische Lager jetzt leichtes Spiel hätte. Eine Trading-Chance Short.

Bis zu 12,6 Prozent notierte die HelloFresh-Aktie am Dienstag schon im Minus. Es wird zwar versucht, sich vom gleich zu Handelsbeginn markierten Sitzungstief zu lösen. Aber allzu überzeugend wirkt das bislang nicht. Kein Wunder, denn mit echten Kaufargumenten konnten weder die 2022er-Bilanz noch der 2023er-Ausblick aufwarten.

Margendruck, der hartnäckig wirkt

Für das beendete Geschäftsjahr meldete HelloFresh ein Umsatzwachstum von 27 Prozent, das lag am unteren Ende der Ende Juli 2022 deutlich auf 26 bis 31 Prozent gesenkten Prognose. Und der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ex Sondereffekte (EBITDA) kam mit 477 Millionen Euro ebenfalls am unteren Ende der unternehmenseigenen Prognosespanne von 460 bis 530 Millionen herein. Das Problem: Der Umsatz legte zwar zu, das EBITDA jedoch fiel, denn 2021 waren noch 528 Millionen erreicht worden. Grund: Die Gewinnspanne, die Marge, stand unter Druck, fiel von 8,8 Prozent im Jahr 2021 auf 6,3 Prozent im Jahr 2022.

Das Problem ist, dass der Ausblick höchst verhalten ist. Hier rechnet man mit einem Umsatzwachstum zwischen zwei und zehn Prozent, das ist enttäuschend für eine Branche, die sich als Wachstumsmarkt sieht. Und der Gewinn auf EBITDA-Basis wird von HelloFresh in einer Spanne zwischen 460 und 540 Millionen gesehen. Im besten Fall käme man also knapp über den Gewinn von 2021. Aber damals hatten die Anleger ebenso wie die Experten die Aktie mit der Erwartung eines deutlichen Gewinnwachstums gesehen. Jetzt wissen sie: Der Markendruck wird den Gewinn weiter bremsen.

Die entscheidende Unterstützung bleibt weiter in Reichweite

Dementsprechend wenig begeistert reagierte man bei den ersten Analysten, die auf diese Daten hin ihre Kursziele anpassten. Zwar bleibt Jefferies mit 37 Euro optimistisch, Bernstein ist es mit 18 Euro aber ebenso wenig wie J.P. Morgan mit einem neuen Ziel von 21 Euro. Und das sehen die Anleger offenbar ähnlich, wie der Chart zeigt.

Quelle: marketmaker pp4

Nachdem die entscheidende Unterstützungslinie um 20 Euro in der Vorwoche schon beinahe gebrochen wäre, traten die Verteidiger der Supportlinie im Vorfeld der Bilanz die Flucht nach vorne an und kauften die Aktie von dieser Linie weg. Doch man sieht, dass die Hoffnung, das werde dann nach der Bilanz nebst Ausblick in einen Kurssprung münden, nicht aufging. Die HelloFresh-Aktie landete umgehend wieder auf der 20-Euro-Linie. Zwar wird aktuell versucht, den Kurs erneut von dieser Marke loszueisen. Aber man sieht, dass es da auffällig an Dynamik fehlt, zumal der Weg nach oben bereits früh auf zahlreiche, potenzielle Widerstände trifft. Die Bären behalten also ihre Chance, die Aktie durch diese Linie nach unten zu drücken, wobei die nächste Unterstützung von Belang dann erst bei 16,14 Euro in Form des Corona Crash-Tiefs vom März 2020 warten würde.

Eine hochvolatile Aktie: Da sollte man einen niedrigen Hebel wählen!

Wir stellen Ihnen für diese Trading-Chance ein Knock Out-Zertifikat Short mit unbegrenzter Laufzeit des Emittenten UniCredit vor. Das Zertifikat hat einen Basispreis und K.O.-Level bei 32,501 Euro, daraus errechnet sich momentan ein Hebel von 1,87.

Den Stop Loss würden wir zunächst noch eher weit bei 27,00 Euro in der Aktie platzieren, das entspricht im Zertifikat einem Kurs von ca. 0,55 Euro. Sobald die Aktie aber unter 20 Euro schließen sollte, wäre es opportun, diesen Stop Loss deutlich enger zu ziehen. Die WKN dieses Short-Zertifikats auf HelloFresh lautet HB9EPB.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  23,50 Euro,  25,66 Euro,  27,55 Euro,  28,45 Euro

Unterstützungen:  19,94 Euro,  19,21 Euro,  16,14 Euro,  15,00 Euro

Knock-Out Zertifikat Short auf HelloFresh

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Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

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