Ölpreise geben nach - US-Reserven und stärkerer US-Dollar belasten

dpa-AFX · Uhr

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken und haben den Vortagsgewinn wieder abgegeben. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 82,91 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 81 Cent auf 78,06 Dollar.

Für Belastung sorgte die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Der Branchenverband American Petroleum Institute (API) hat in der vergangenen Woche einen deutlichen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl um mehr als 8 Millionen Barrel verzeichnet. Die Zahlen gelten als Indikator für die am Markt stark beachteten Vorratsdaten der US-Regierung, die am Nachmittag erwartet werden und für neue Impulse am Ölmarkt sorgen können.

Preisdruck erzeugte auch ein stärkerer Dollar. Die US-Währung hat zur Wochenmitte zu vielen anderen Währungen an Wert gewonnen. Die Entwicklung am Devisenmarkt spielt eine wichtige Rolle, da der Rohstoff in Dollar gehandelt wird. Steigt der Wechselkurs, verteuert sich Erdöl für Interessenten aus anderen Währungsräumen und lastet somit auf deren Nachfrage./jkr/bgf/jha/

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