Bericht - US-Behörden könnten KI-Firmen weiter untersuchen

(Reuters) - Das US-Justizministerium und die Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) könnten einem Zeitungsbericht zufolge Microsoft, OpenAI und Nvidia wegen ihrer dominanten Rolle bei der Künstlichen Intelligenz weiterhin genauer unter die Lupe nehmen.
Das Ministerium und die Behörde hätten eine entsprechende Vereinbarung zu möglichen weiteren kartellrechtlichen Untersuchungen getroffen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Ministerium würde sich demnach federführend Nvidia wegen möglicher Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht vornehmen, die FTC würde OpenAI und Microsoft untersuchen. Die Vereinbarung sei in der vergangenen Woche getroffen worden und solle in den kommenden Tagen abgeschlossen werden, berichtete die Zeitung. Vom Ministerium, der Behörde, Nvidia, Microsoft und OpenAI waren zunächst keine Stellungnahmen erhältlich.
(Bericht von Gnaneshwar Rajan, geschrieben von Myria Mildenberger; redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)