Ferienbedingter Dämpfer für Tourismus - Übernachtungen steigen aber im Trend

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Berlin (Reuters) - Wegen der frühen Osterferien hat der Tourismus in Deutschland im April einen leichten Dämpfer erlitten.

Die Zahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste lag bei 37,1 Millionen und damit 7,4 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. "Dieser Rückgang dürfte mit dem frühen Osterferienbeginn im Jahr 2024 zusammenhängen", hieß es aber. Denn dieses Jahr hatten bereits im März in allen Bundesländern außer in Schleswig-Holstein die Osterferien begonnen und viele Familien starteten bereits im März statt im April in den Osterurlaub. Im März führte dies zu einem Übernachtungsrekord für diesen Monat. In beiden Monaten zusammengenommen waren die Übernachtungszahlen 1,2 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

In den ersten vier Monaten stiegen die Übernachtungen der Beherbergungsbetriebe um 3,1 Prozent zum Vorjahr auf 125,8 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland kletterte dabei um 2,6 Prozent auf 104,5 Millionen. Bei den ausländischen Gästen gab es ein Plus von 5,5 Prozent auf 21,3 Millionen. Die Tourismusbranche erhofft sich Impulse von der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland, die am Freitag beginnt und am 14. Juli endet.

(Bericht von Klaus Lauer; redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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