Schwere Gefechte an israelisch-libanesischer Grenze

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Jerusalem/Beirut (Reuters) - Die radikal-islamische Hisbollah hat als Reaktion auf den Tod eines ihres Kommandanten vom Libanon aus mehrere Raketensalven auf Israel abgefeuert.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete am Mittwoch, die Hisbollah habe mehr als 100 Geschosse eingesetzt und damit einen der größten Angriffe seit Oktober unternommen. Israelische Kampfjets griffen daraufhin nach Angaben des Militärs wieder Ziele im Südlibanon an. Am Dienstagabend waren bei einem israelischen Angriff im Südlibanon nach Angaben aus Sicherheitskreisen neben dem Kommandeur drei weitere Hisbollah-Kämpfer getötet worden.

Der Kommandeur sollte den Angaben zufolge noch im Laufe des Mittwochs beigesetzt werden. Vom israelischen Militär lag zunächst keine Stellungnahme vor. Seit Beginn des Gazakriegs im Oktober liefern sich die vom Iran unterstützte Hisbollah und Israel im Grenzgebiet zum Libanon regelmäßig Gefechte. Nach Reuters-Zählungen hat Israel bislang rund 300 Hisbollah-Kämpfer und rund 80 Zivilisten getötet. Bei Angriffen aus dem Libanon wurden nach israelischen Angaben bislang 18 Soldaten und zehn Zivilisten getötet.

(Bericht von Laila Bassam and Tom Perry in Beirut, James Mackenzie in Jerusalem; Bearbeitet von Alexander Ratz; Redigiert von Christian Rüttger; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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