EU genehmigt milliardenschwere Beihilfen für deutsches Wasserstoffnetz

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Düsseldorf (Reuters) - Die EU-Kommission hat Deutschland grünes Licht für milliardenschwere Beihilfen zur Entwicklung eines Wasserstoff-Kernnetzes gegeben.

Die geplante Förderregelung in Höhe von drei Milliarden Euro diene den Zielen der EU-Wasserstoffstrategie und des Klimaschutz-Pakets "Fit für 55", teilten die Wettbewerbshüter am Freitag mit. Das Wasserstoff-Kernnetz soll das Rückgrat des Fernleitungsnetzes für Wasserstoff in Deutschland bilden und Teil der europäischen Wasserstoff-Grundstruktur sein.

Der Bundestag hatte im April den Finanzierungsweg für das Wasserstoff-Kernnetz beschlossen. Es soll zunächst rund 10.000 Kilometer lang sein. Im Wesentlichen soll es bis 2032 stehen. Es soll Industrie, Kraftwerke, Häfen und Speicher miteinander verbinden. Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) schätzen die Kosten auf knapp 20 Milliarden Euro. Das Kernnetz soll grundsätzlich vollständig über Gebühren der Nutzer finanziert werden. Zu gut 60 Prozent können bestehende Erdgas-Röhren umgewidmet werden, zum anderen Teil sind Neubauten nötig.

(Bericht von Tom Käckenhoff, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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