Börse am Mittag 11.07.2024

Aktien Frankfurt: Inflationsdaten aus USA bremsen die Kurse

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: travelview/Shutterstock.com

Vor mit Spannung erwarteten Inflationszahlen aus den USA ist der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag in den Wartemodus übergegangen. Der Leitindex Dax legte gegen Mittag um 0,2 Prozent auf 18.435 Punkte leicht zu. Auch für die US-Börsen, die sich am Vorabend zu weiteren Höchstmarken aufgeschwungen hatten, werden stagnierende Kurse erwartet.

Die Verbraucherpreise in den USA im Juni werden am frühen Nachmittag veröffentlicht. Die jüngsten Kursgewinne vor allem in New York und an der Tech-Börse Nasdaq waren nicht zuletzt der Hoffnung auf baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed geschuldet.

Die Landesbank Helaba nennt die US-Verbraucherpreise "das Datenhighlight der Woche". Allerdings werde die Kerninflation im Juni wohl nicht gesunken sein, "sodass die Zinssenkungsfantasie wohl nicht weiter angeregt wird". Die Kerninflation ist um stark schwankende Preise etwa für Energieträger bereinigt.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab am Donnerstag um 0,2 Prozent auf 25.553 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um knapp ein halbes Prozent.

Einzelwerte im Überblick

Im Dax lag die Bayer-Aktie an der Spitze mit plus 2,5 Prozent. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat einer potenziellen Gentherapie der Leverkusener zur Behandlung von Parkinson den Status für eine beschleunigte Zulassung verliehen.

Die Gerresheimer-Aktie schwankte stark und lag zuletzt 0,4 Prozent im Plus. Analysten lobten beim Hersteller von Pharma-Verpackungen die Bestätigung der Zielvorgaben für 2024 und 2025. Der Brillenkonzern Fielmann äußerte sich optimistisch zur Profitabilität, was den Kurs um gut 3 Prozent steigen ließ.

Der Zuckerproduzent Südzucker hat zuletzt deutlich weniger Gewinn gemacht als noch vor einem Jahr. Der Aktienkurs verlor 4,6 Prozent.

Eine Hochstufung auf "Overweight" durch die Bank JPMorgan verhalf den Aktien von ProSiebenSat.1 zu einem Plus von 3,5 Prozent. Evotec verloren dagegen fast 5 Prozent, nachdem die Deutsche Bank das Kaufvotum für die Aktien des Wirkstoffentwicklers gestrichen hatte. Bei den Aktien von Süss Microtec riet die Deutsche Bank hingegen zum Kauf, hier ging es um fast 8 Prozent nach oben.

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