Scholz will Industrietreffen am 15. November fortsetzen

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Berlin (Reuters) - Bundeskanzler Olaf Scholz will den von ihm am Dienstag begonnenen Dialog mit ausgewählten Industrievertretern, Verbänden und Gewerkschaften am 15. November fortsetzen.

Das teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Dienstagabend mit. Zuvor hatte Scholz drei Stunden lang über Maßnahmen beraten, wie das Wachstum in Deutschland angekurbelt werden kann. "Deutschland ist ein starkes Land, das aktuell vor großen Herausforderungen steht. Jetzt geht es darum, gemeinsam anzupacken und mit einem Pakt für die Industrie, der sehr konkrete Maßnahmen umfasst, den Standort zu stärken", teilte Scholz nach dem Treffen mit.

Das Gespräch sei Auftakt zu einem Prozess, bei dem die Bundesregierung gemeinsam mit den Teilnehmern Möglichkeiten erörtern wolle, wie sie weitere Wachstumsimpulse setzen, Industrie-Arbeitsplätze in Deutschland sichern und den Industrie-Standort Deutschland stärken könne, sagte der Sprecher. Es bleibe bei der vereinbarten Vertraulichkeit. Ergebnisse sollen nach Angaben aus Regierungskreisen Mitte Dezember vorliegen.

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) waren nicht eingeladen, weshalb die FDP-Bundestagsfraktion am Dienstag ein weiteres Treffen mit Wirtschaftsvertretern organisiert hatte.

An dem hochkarätigen Treffen im Kanzleramt nahmen nach Angaben der Bundesregierung BDI-Präsident Siegfried Russwurm, VCI-Präsident Markus Steilemann, Maschinenbau-Präsident Bertram Kawlath sowie Gunnar Groebler für die Wirtschaftsvereinigung Stahl teil. Auch DGB-Chefin Yasmin Fahimi, IG-BCE-Präsident Michael Vassiliadis und die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner gehörten zu der Gruppe. An Unternehmensvertretern nahmen etwa Oliver Blume als VW-Vorstandsvorsitzender, BASF-Chef Markus Kamieth, Siemens-Chef Roland Busch, Wacker Chemie-Chef Christian Hartel sowie Vorstandsmitglieder von Mercedes und BMW teil.

(Bericht von Andreas Rinke; redigiert von Birgit Mittwollen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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