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Von Bodenbildung profitieren

Trading-Chance Bayer: Bodenbildung für Inline-Trade nutzen

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Früher konnten Anleger nur von steigenden Kursen profitieren, ehe auch die Partizipation an fallenden Notierungen möglich wurde. Heutzutage lässt sich mit entsprechenden Produkten sogar aus einer Seitwärtsbewegung Kapital schlagen. Wie das mit einem Inline-Optionsschein funktioniert und warum die Bayer-Aktie dafür aktuell attraktiv erscheint, zeigen wir heute.

Quelle: onvista

Mit einem satten Minus von sage und schreibe -42,5% schloss die Bayer-Aktie das Jahr 2024 ab. Entgegen des allgemein sehr freundlichen Umfelds für Aktien befand sich der Kurs des Pharma- und Agrarchemiekonzerns unentwegt auf Talfahrt. Immerhin: seit Ende November konnte der Kursverfall zumindest vorerst gestoppt werden, und die Papiere stabilisierten sich nach einem Tief bei 18,41 Euro am 27. November merklich. In der Spitze hatte der Aktienkurs ausgehend vom besagten Jahrestief bereits 10% zulegen können. Zugegeben: Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es scheint, als sei auf diesem Niveau im Aktienkurs viel negatives eingepreist und jeder, der aussteigen wollte, hat dies spätestens in 2024 getan. Für einstweilige Aufhellung der Stimmung bei den Bayer-Aktionären hatte im Dezember die Meldung über einen "Mistrial" in den USA gesorgt. So bezeichnet man einen (in dem Fall seitens der Kläger) fehlgeschlagenen Prozess. Seit der Übernahme des Agrarchemiekonzerns Monsanto im Jahr 2018 gibt es latent juristische Streitigungkeiten um das potenziell schädliche Glyphosat. Nach wie vor sind weitere Klagen anhängig, und ein Ende scheint nicht in Sicht. Bayer hofft weiterhin auf ein Grundsatzurteil des Supreme Court (Oberster Gerichtshof der USA). Doch es steht in den Sternen, ob dieser sich dem Fall überhaupt annehmen wird. Inzwischen könnte unseres Erachtens das Überraschungsmoment jedoch durchaus auf der positiven Seite liegen. Vom einstigen Börsenwert in Höhe von 92 Milliarden Euro sind gerade einmal 20 Milliarden geblieben. Damit wird die Aktie auch unter fundamentalen Gesichtspunkten zunehmend interessanter und eine Bodenbildung wahrscheinlicher.  

Bodenbildung nach Kurssturz realistisch

Wir gehen nicht davon aus, dass direkt ein riesiger Run auf die Papiere des Leverkusener Chemie-Konzerns einsetzt, da die Probleme noch nicht beseitigt sind. Doch eine Bodenbildung erscheint ein absolut realistisches Szenario. Technisch sind die Papiere der Bayer AG massiv "überverkauft" und schreien förmlich nach einer Gegenreaktion. Schaut man sich vergleichbare Situationen anderer Aktien aus der Vergangenheit an, so sieht man immer wieder eine breite Bodenbildung, statt einer V-förmigen Erholung. Ein solches Szenario ist statistisch betrachtet deutlich wahrscheinlicher, als ein großer Hype der Aktie, aber andererseits auch wahrscheinlicher, als ein weiterer Kursverfall.  

Abbildung: Langfristiger Chart von Bayer
Quelle: www.onvista.de

Das Gap (Kurslücke) vom 12. November bei 24 Euro stellt auf der Oberseite einen Widerstand dar. In der Region 22-24 Euro ist ein Angebotsüberhang zu erwarten, der das Erholungspotenzial vorerst deckeln dürfte. Auf der Unterseite haben wir aus technischer Sicht eine breite Unterstützungszone zwischen 13 und 18 Euro, die sich auch aus der inzwischen niedrigen Bewertung der Aktie ergibt.

Abbildung: Kurzfristiger Chart von Bayer
Quelle: www.onvista.de

Licht und Schatten auf fundamentaler Seite

Fundamental lässt sich bei Bayer viel Schatten, aber auch einiges an Licht ausmachen. Die noch immer nicht abgeschlossene Glyphosat-Thematik und die diesbezügliche Ungewissheit dämpfen etwaige Kursfantasie. Zudem schüttet Bayer mit 0,58% nur eine geringe Dividende aus. Dies ist angesichts der Lage, in der der Konzern sich befindet, aber auch sehr vernünftig. Ab 2026 plant man, eine Dividendenausschüttung von mehr als 5% an die Anleger. Das lässt Fantasie aufkommen. Positiv ist zudem das historisch niedrige Kurs-/Gewinn-Verhältnis und dass Bayer wieder aus der Verlustzone heraus gekommen ist. Die Fundamentaldaten spiegeln wider, was wir für die nächsten Monate erwarten: positive und negative Faktoren neutralisieren sich zum großen Teil, so dass eine Seitwärtsbewegung aus unserer Sicht das wahrscheinlichste Szenario sein dürfte. Der leicht überhitzte Gesamtmarkt, der sich aktuell etwas abkühlt, limitiert potenziell zur Oberseite. Gleichzeitig ist das Unternehmen relativ günstig bewertet und wird nach dem katastrophalen Kurssturz 2024 sicher für die ein oder andere Adresse wieder interessant(er).

Seitwärts partizipieren mit Inline-Optionsscheinen

Während die klassischen Handelsrichtungen Long (steigende Kurse) oder Short (fallende Kurse) gängige Praxis für das Gros der privaten Händler sind, gibt es spannende Produkte, mit denen sich in Seitwärtsmärkten tolle Renditen erzielen lassen. Ein Inline-Optionsschein ist mit einer festgelegten Laufzeit ausgestattet, innerhalb derer ein spezifischer Kurs-Korridor nicht verletzt werden darf. Verweilt der Aktienkurs über die gesamte Laufzeit in der Kursspanne, ohne dass die obere und untere Barriere erreicht werden, so erhält man die maximale Auszahlung. Wer Inline-Optionsscheine handelt sollte idealer Weise die Laufzeit so wählen, dass er die Entwicklung des Basiswertes bis zum „Auslauf-Datum“ gut einschätzen kann. Zudem sind die beiden Barrieren bevorzugt etwas weiter entfernt zu setzen, damit es  wahrscheinlich ist, dass man die Auszahlung am Laufzeitende erhält.    

Ein Inline-Trade mit großem Potenzial

Wir stellen Ihnen für diese Trading-Chance einen Inline-Optionsschein von UniCredit vor. Das Produkt hat eine Laufzeit bis zum 20.06.2025. Die obere Kursbarriere liegt bei 25,00 Euro, die untere ist auf 12 Euro terminiert. Der Schein lautet auf die WKN UG0W17. Wir erachten einen vorgelagerten Stop-Loss als sinnvoll, wenn der Aktienkurs von Bayer entweder die Marke von 24 Euro erreicht oder auf 13 Euro absinkt. Die Bayer-Aktie notiert zum gestrigen Xetra-Schluss bei 19,38 Euro. Der Inline-Optionsschein wird aktuell bei 6,80 zu 6,94 Euro quotiert. Bis zum maximalen Auszahlungsbetrag von 10 Euro hat das Produkt noch 44% Gewinnpotenzial auf den Einsatz.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  20 Euro,  24 Euro, und 30 Euro

Unterstützungen:  13 Euro,  18 Euro

Inline Optionsschein auf Bayer

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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