VW spricht mit JV-Partnern aus China über Europa-Investments

Volkswagen spricht nach Worten von Konzernchef Oliver Blume mit chinesischen Partnerunternehmen über deren Investitionspläne für Europa.
"Wir stehen für einen globalen Welthandel, und es ist immer positiv zu beurteilen, wenn Unternehmen in unserer Region in Europa investieren", sagte Blume am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Auf die Frage nach möglichen Interessenten aus China an deutschen Werken ergänzte der VW-Chef am Rande einer Konferenz der Zeitung "Welt": "Wir haben enge Partnerschaften in China, Joint-Venture-Partner, und da gibt es natürlich dann gern auch mal Gespräche, aber keine konkreten Entscheidungen. Sowas muss natürlich auch sorgfältig vorbereitet werden."
Reuters hatte von Insidern erfahren, dass chinesische Autobauer grundsätzlich an der Übernahme von deutschen VW-Werken interessiert sind, die der Konzern aus Wolfsburg selbst auf längere Sicht nicht mehr braucht. Ein Beispiel ist das Werk in Osnabrück, dessen Schließung mit Zugeständnissen der Gewerkschaft IG Metall im jüngst geschlossenen Haustarifvertrag abgewendet werden konnte.