3 starke Aktien für risikoscheue Anleger

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3 starke Aktien für risikoscheue Anleger

Risiko und Ertrag sind zwei Seiten derselben Medaille. Wenn man investiert, muss man sich der Risiken ebenso bewusst sein wie der eventuell lockenden Belohnung. Der legendäre Value-Investor Benjamin Graham führte das Konzept der „Sicherheitsmarge“ in seinem Buch The Intelligent Investor ein. Demnach müssen Investoren sicherstellen, dass ihre Risiken abgedeckt sind. So können ihre Investitionen „Sicherheit des Kapitals und eine zufriedenstellende Rendite“ garantieren.

Wenn man über das Risikokonzept nachdenkt, muss man Folgendes bei einem Unternehmen betrachten: die Wachstumserfolge, die Fähigkeit, über die Jahre hinweg mit Krisen umzugehen, die Wettbewerbsposition, den Marktanteil sowie die Fähigkeit des Managements zur Kapitalallokation. Unternehmen, die mit den oben genannten Faktoren gut umgehen können, gelten als „risikoarm“. Bei solchen Aktien handelt es sich in der Regel um Blue-Chip-Unternehmen mit einem starken Markennamen, denen keine Katastrophe bevorstehen. Sie weisen nicht nur über die Jahre hinweg ein stetiges Wachstum auf, sondern sie könnten auch eine steigende Dividende zahlen.

Hier sind drei Aktien, die für Anleger geeignet sind, die nicht alles auf eine Karte setzen wollen.

Apple

Apple hat sich als Marktführer im Smartphone-Bereich etabliert, wobei das iPhone in diesem Herbst in die nun schon vierzehnte Generation geht. Neben iPhones verkauft der Technologiegigant auch eine Vielzahl von Produkten wie Tablets (iPad), Smartwatches (Apple Watch) und Desktop-Computer (iMac). Apple bietet zudem eine Vielzahl von Dienstleistungen wie Apple Pay und Apple TV an.

Das Unternehmen hat gerade ein Rekordquartal in seinem Finanzbericht für das dritte Quartal bekannt gegeben. In allen Kategorien wurde ein Umsatzwachstum verzeichnet. Ein Lichtblick ist das anhaltende Wachstum des Umsatzes im Dienstleistungsbereich, der gegenüber dem Vorjahr um 15 % gestiegen ist und 22 % des Gesamtumsatzes für das Quartal ausmacht. Vor einem Jahr waren es noch 21,3 %. Die Abteilung verfügt über abonnementbasierte, wiederkehrende Einnahmen und weist eine Bruttogewinnmarge von über 60 % auf. Apple schüttete für die ersten neun Monate des Jahres 2020 eine um den Split bereinigte Dividende von 0,59 USD aus, fast 6 % mehr als im Vorjahr (0,5575 USD).

Apple hatte gerade sein neues iPhone 12 und iPhone 12 mini angekündigt. Abgesehen von den üblichen neuen Funktionen sind die neuen Smartphones diesmal mit 5G-Technologie ausgestattet. Gleichzeitig stellte das Unternehmen auch sein iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max vor, also insgesamt vier nagelneue Smartphones. Die Pro-Modelle sind bis zu sechs Meter wasserdicht und auch gegen verschüttete Flüssigkeiten geschützt.

Visa

Visa dürfte jedem ein Begriff sein. Der Finanzdienstleistungsriese hatte zum 31. März 2020 rund 3,5 Milliarden Karten im Umlauf und wickelte allein im letzten Quartal ein Zahlungsvolumen von 1,9 Billionen USD ab.

Das Geschäft von Visa wurde durch die Pandemie negativ beeinflusst, da das Unternehmen für das am 30. Juni endende Quartal einen Umsatzrückgang von 17 % gegenüber dem Vorjahr meldete. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass sich die Situation allmählich verbessert. Denn das Zahlungsvolumen ist in den USA im Zeitraum vom 1. bis 21. Juli gegenüber dem Vorjahr um fast 10 % gestiegen. Im April hingegen sank das Volumen gegenüber dem Vorjahr um 30 %. Der Markenname und die globale Präsenz von Visa dürften dafürsprechen, dass sich das Unternehmen nach der Krise wieder stark erholen wird. Das Unternehmen schüttet weiterhin eine Dividende von 0,30 USD pro Quartal aus. Das ist ein Anstieg von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Damals betrug die Auszahlung 0,25 USD.

Das Unternehmen baut seine Partnerschaften weiter aus, um seinen Kundenkreis zu erweitern. Die jüngste ist mit PayPal, um Kunden über die Auszahlungsdienste von Visa Direct mit einer Reihe von digitalen Wallets in Echtzeit Zugang zu Geldern zu ermöglichen. Dieses Programm wird in den nächsten Monaten eingeführt. Beide Unternehmen hoffen auf neue Einsatzbereich - und neue Kunden auf der ganzen Welt.

Starbucks

Auch Starbucks ist ein täglicher Begleiter vieler Menschen. Die Kaffeekette ist in den USA und in vielen Teilen der Welt allgegenwärtig. In den USA hat man über 18.000 Geschäfte, im Rest der Welt weitere 14.000.

Das Unternehmen musste während der Pandemie die meisten seiner Läden vorübergehend schließen. Doch im Juli hatten rund 97 % der Läden, die von globalen Unternehmen betrieben werden, wieder geöffnet, wenn auch mit geänderten Ladenöffnungszeiten und eingeschränkter Sitzplatzkapazität. Starbucks hat seine Läden umgebaut, um seinen Kunden einen kontaktlosen Besuch zu ermöglichen. CEO Kevin Johnson erklärte, wie Starbucks seine digitale Plattform genutzt hat, um weiterhin Bestellungen zur Abholung und Lieferung entgegenzunehmen. Da die digitale Transformation in China, dem größten Wachstumsmarkt des Unternehmens, an Fahrt gewinnt, will Starbucks seinen Investoren wieder ein beständiges Wachstum bieten.

Starbucks hat im Laufe der Jahre weiterhin eine steigende Dividende ausgeschüttet. Das Unternehmen konnte eine vierteljährliche Ausschüttung von 0,41 USD gegenüber 0,36 USD im letzten Jahr aufrechterhalten. Das ist ein Anstieg von 14 % gegenüber dem Vorjahr.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple, PayPal Holdings, Starbucks und Visa. Royston Yang besitzt Aktien von Apple, Starbucks und Visa. Dieser Artikel erschien am 20.10.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

Motley Fool Deutschland 2020

Foto: Getty Images

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