AB InBev stärkt die Liquidität und wartet auf Lockerungen

Hussam Masri

Werbung. Weltweite Kontaktbeschränkungen, geschlossene Gastronomiebetriebe und ausgefallene Veranstaltungen machen den Brauereien schwer zu schaffen. Auch der globale Marktführer Anheuser-Busch InBev bekommt zu spüren, dass der Durst auf Budweiser, Beck’s und Co. in den eigenen vier Wänden geringer ist als in Gesellschaft. Normalerweise machen die Belgier rund ein Drittel ihres Geschäfts im aktuell weggebrochenen Außer-Haus-Verkauf. Dementsprechend niedrig waren die Markterwartungen an den jüngsten Bericht zum ersten Quartal 2020. Weil der globale Shutdown erst im März einsetzte, hielt sich zwar der Umsatzrückgang mit knapp sechs Prozent zum Vorjahr noch in Grenzen. Allerdings hat das Konzernmanagement darauf hingewiesen, dass im laufenden Dreimonatszeitraum größere Minuszeichen drohen. Allein im April sei der Getränkeabsatz fast um ein Drittel eingebrochen. Dennoch äußern sich Analysten zuversichtlich und betrachten die AB InBev-Aktie als Kaufkandidaten. Wenngleich an einer Reduktion der Prognosen aufgrund der zwischenzeitlichen Umsatzeinbußen kein Weg vorbeiführe, sei man von der Stärke des Marktführers weiterhin überzeugt und erwarte eine rasche Erholung nach dem Abebben der pandemiebedingten Einschränkungen.

Im Berichtszeitraum Januar bis März musste AB InBev einen knapp 14-prozentigen Rückgang des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 3,95 Mrd. US-Dollar hinnehmen. Durchschnittlich hatten Analysten sogar einen etwas stärkeren Einbruch befürchtet. Dass der weltgrößte Bierbrauer unter dem Strich einen Netto-Verlust einfuhr, war ebenfalls keine Überraschung. Mit -2,25 Mrd. US-Dollar war der Umfang allerdings größer als erwartet. Gleichzeitig merken Analysten an, dass der Verlust weniger aus dem operativen Geschäft, als vielmehr aus Neubewertungen in der Bilanz herrührt. Bereinigt um diese Effekte hätte es demnach einen Netto-Gewinn von etwa einer Mrd. US-Dollar gut ein Drittel unter dem Vorjahresniveau gegeben.

Auf die Schwierigkeiten hat AB InBev bereits reagiert. So wurde im April eine Halbierung der geplanten Dividende für das vergangene Geschäftsjahr auf 0,50 US-Dollar je Aktie angekündigt. Zudem hat sich der Konzern 10,5 Mrd. US-Dollar durch die Ausgabe zweier Anleihen beschafft und damit die mittlere Fälligkeit seiner Verbindlichkeiten auf 15 Jahre erhöht. Und darüber hinaus soll der Verkauf der australischen Tochter Carlton & United an den asiatischen Konkurrenten Asahi weitere rund elf Mrd. US-Dollar in die Kasse spülen. Der bereits im Juli 2019 angekündigte Deal soll zum 1. Juni abgeschlossen sein, nachdem nun auch die Zustimmung der australischen Behörden vorliegt. Analysten begrüßen die eingeleiteten Maßnahmen zur Sicherung und Stärkung der Liquidität.

Die AB InBev-Aktie ist im Standardwerte-Index EURO STOXX 50® gelistet und hat während der diesjährigen Marktturbulenzen kräftig an Wert verloren. Infolgedessen sind die impliziten Volatilitäten deutlich gestiegen, was die Konditionen von Aktienanleihen begünstigt. Dadurch werden hohe Festzinsen und große endfällige Puffer darstellbar.

5,60 Prozent p.a. Festzins und 25 Prozent endfälliger Puffer nach einem Jahr

Die DekaBank 5,60 % Anheuser-Busch InBev Aktienanleihe 06/2021 (WKN DK0W6W) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 5,60% p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die AB InBev-Aktie am Bewertungstag (10.06.2021) wenigstens auf oder über dem Basispreis (75,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene AB InBev-Aktien zu 75% des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 25.05.2020 bis 12.06.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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