Abbott Laboratories: Keine Prognoseerhöhung, kein Plus – Aktie trotz guter Zahlen vor Handelsbeginn unter Druck

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Abbott Laboratories: Keine Prognoseerhöhung, kein Plus – Aktie trotz guter Zahlen vor Handelsbeginn unter Druck

Die Aktie des amerikanischen Pharma- und Medizintechnikkonzern liegt vorbörslich etwas mehr als 3 Prozent im Minus. Dabei hat Abbott Laboratories den Schwung aus dem Schlussquartal 2020 mit ins neue Jahr genommen. Allerdings wurden zwei kleinere Haare in der Suppe gefunden. Zum einen lag der Umsatz etwas unter den Erwartungen und zum anderen hat der Konzern trotz des guten Start ins neue Geschäftsjahr die Prognosen nicht erhöht.

Corona-Tests weiterhin sehr gefragt

Das Geschäft mit Corona-Tests brummt weiter und so stiegen die Erlöse von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent auf rund 10,5 Milliarden Dollar (rund 8,7 Milliarden Euro). Wechselkursschwankungen herausgerechnet betrug das Plus noch knapp 33 Prozent, wie Abbott Laboratories am Dienstag in Abbott Park mitteilte.

Abbott ist zufrieden

Konzernchef Robert Ford zeigte sich zufrieden. Abbott Laboratories sei stark in das Jahr gestartet, sagte er laut Mitteilung. Alle vier Geschäftsbereiche konnten zulegen. Den Löwenanteil am Umsatzwachstum machen indes die Corona-Tests des Konzerns aus. Mit diesen erlöste Abbott im vergangenen Quartal – wie schon im vorangehenden Jahresviertel – mehr als zwei Milliarden Dollar. Ohne die Tests und Währungseffekte gerechnet betrug das Umsatzplus konzernweit noch knapp sechs Prozent. Unter dem Strich konnte der Konzern seinen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft mit knapp 1,8 Milliarden Dollar fast verdreifachen.

Experten nicht ganz zufrieden

Analysten hatten indes mit etwas mehr Konzernumsatz gerechnet. Zudem enttäuschten laut Marktteilnehmern die lediglich bestätigten Jahresziele des Vorstands, da das Quartalsergebnis besser als gedacht ausgefallen sei. Die Aktie rutschte im vorbörslichen Handel um fast vier Prozent ab.

Auf Jahressicht will Abbott unverändert sein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis je Aktie (EPS) aus dem fortgeführten Geschäft um mehr als ein Drittel auf mindestens 5 Dollar steigern. Im ersten Quartal erwirtschaftete der Konzern bei dieser Kennziffer ein Ergebnis von 1,32 Dollar je Aktie, das war mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes.

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Michael Vi / shutterstock.com

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