Baukonjunktur kühlt sich ab - Aufträge der Firmen sinken

Reuters

Berlin (Reuters) - Zum Start ins zweite Halbjahr kühlt sich die Baukonjunktur in Deutschland etwas ab.

Die Betriebe sammelten im Juli 5,6 Prozent weniger Aufträge ein als im Juni und 4,9 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. "Allerdings war der Auftragseingang im Juni 2020 aufgrund von Großaufträgen ungewöhnlich hoch ausgefallen." In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres sank das Neugeschäft zum Vorjahr inflationsbereinigt um 3,7 Prozent. "Gründe für diese negative Entwicklung sind neben möglichen Einflüssen der Corona-Pandemie auch das sehr hohe Niveau des Vorjahres", erklärten die Statistiker.

Die Baubranche ist vergleichweise gut durch die Virus-Krise gekommen, auch dank eines dicken Auftragspolsters. Die Unternehmen fürchten allerdings, dass private Bauherren und die Kommunen wegen der Corona-Auswirkungen ihre Investitionen kappen könnten. Wie aus der jüngsten Ifo-Umfrage hervorgeht, hellte sich die Stimmung der Branche im September auf. "Der Indikator zur aktuellen Lage kletterte auf den höchsten Wert seit März dieses Jahres", erklärten die Münchner Forscher jüngst. "Der Ausblick ist weiterhin pessimistisch, aber etwas weniger als im August."

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