Bayern gibt Einzelhandel bis Mittwoch Zeit für 2G-Umsetzung

Reuters

Berlin (Reuters) - In Bayern werden Ungeimpfte ab Mittwoch nächster Woche keinen Zugang mehr zu Einzelhandelsgeschäften bekommen.

"Wir setzen 2G im Handel um", sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag in München nach einer Kabinettssitzung der Landesregierung. Trotz lautstarker Kritik aus der Branche, die mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft hohe Einbußen befürchtet, sagte CSU-Chef Söder, die Bereitschaft bei den Firmen sei durchaus gegeben. Man gebe den Betrieben mehrere Tage, um sich auf die praktische Umsetzung und die Kontrollen vorzubereiten. Diese müssen auch die Läden übernehmen.

Söder ergänzte, es gebe allerdings Ausnahmen für Läden des täglichen Bedarfs, in die weiterhin alle Bürger dürften - unabhängig von ihrem Impfstatus in der Coronavirus-Pandemie. Dazu gehören laut Kabinettsbeschluss Lebensmittelhändler, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachgeschäfte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker und Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Bau- und Gartenmärkte sowie der Großhandel.

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