Belgische Behörden inspizieren im Impfstreit Astrazeneca-Werk

dpa-AFX

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im Impfstoff-Streit mit Astrazeneca haben belgische Behörden auf Bitten der EU-Kommission einen Produktionsstandort des Pharmaunternehmens in Belgien inspiziert. Dies meldete die Nachrichtenagentur Belga. Die EU-Kommission wollte sich am Donnerstag zu Hintergrund und Ergebnis der Aktion allerdings nicht äußern.

Laut Belga beauftragte Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke die Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte damit, den Standort in Seneffe zu besuchen. Dieser ist Teil der europäischen Produktionskette von Astrazeneca. Man habe prüfen wollen, ob die vom Unternehmen ankündigten Lieferverzögerungen tatsächlich mit Problemen in dem belgischen Werk zusammenhingen, hieß es am Mittwochabend unter Berufung auf das Kabinett des Ministers.

Astrazeneca hatte der EU mitgeteilt, nach der für Freitag erwarteten Zulassung zunächst viel weniger seines Impfstoffs liefern zu wollen als vertraglich vereinbart. Das Unternehmen begründete dies mit Problemen in der europäischen Lieferkette. In der EU produziert es in Belgien und den Niederlanden./wim/DP/fba

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu AstraZeneca Aktie

  • 7.380,00 GBp
  • -0,27%
16.04.2021, 17:35, London Stock Exchange

Leider wurden keine News gefunden.

onvista Analyzer zu AstraZeneca

AstraZeneca auf halten gestuft
kaufen
32
halten
15
verkaufen
19
22% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen gleichbleibenden Aktienkurs von durchschnittlich 84,70 €.
alle Analysen zu AstraZeneca
Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf AstraZeneca (425)

Derivate-Wissen

Sie möchten die Aktie günstiger erwerben?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie die Aktie zu einem niedrigeren Preis erwerben.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten