Belgisches Gericht verurteilt iranischen Diplomaten wegen Anschlagsplan

Reuters

Brüssel (Reuters) - Ein belgisches Gericht hat den iranischen Diplomaten Assadollah Assadi wegen eines gegen eine iranische Oppositionsgruppe im französischen Exil gerichteten Anschlagsplanes zu zwanzig Jahren Haft verurteilt.

Es ist das erste Mal seit der Islamischen Revolution im Iran 1979, dass ein iranischer Offizieller in der Europäischen Union wegen mutmaßlichem Terrorismus vor Gericht stand und verurteilt wurde. "Heute ist ein historischer Tag", sagte ein Vertreter der belgischen Anklage am Donnerstag nach der Urteilsverkündung.

Das Gericht habe es als erwiesen angesehen, dass der in Wien ansässige Assadi im Jahr 2018 einen Anschlag auf eine Treffen des oppositionellen Nationalen Widerstandsrates des Iran (NCRI) bei Paris geplant habe, sagte der Anklagevertreter. Dabei sei Assadi von der iranischen Führung unterstützt worden. Ein Sprecher des NCRI sagte, mit 20 Jahren Haft habe das Gericht die Höchststrafe verhängt. Das Attentat war damals durch die Polizei in Deutschland, Frankreich und Belgien vereitelt worden.

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