Boeing muss 2020 Rekordverlust verschmerzen

dpa-AFX

CHICAGO (dpa-AFX) - Die Corona-Krise, das Debakel um den Krisenjet 737 Max und neue Verzögerungen beim Großraumjet 777X haben dem US-Flugzeugbauer Boeing 2020 einen Rekordverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von mehr als 11,9 Milliarden US-Dollar (9,8 Mrd Euro), wie der Airbus-Rivale am Mittwoch in Chicago mitteilte. 2019 hatte das Minus 636 Millionen Dollar betragen. Allein wegen der 777X legte Boeing zum Jahresende 6,5 Milliarden Dollar zurück. Dadurch fiel das Minus noch deutlich höher aus als von Analysten im Schnitt erwartet.

So soll das erste Exemplar der 777X erst Ende des Jahres 2023 ausgeliefert werden. Boeing hatte den Termin bereits mehrfach verschoben - zuletzt auf das Jahr 2022. Als Gründe für die erneute Verzögerung nannte der Konzern unter anderem veränderte Voraussetzungen für die Zulassung des Jets durch die Behörden und die veränderte Nachfrage der Fluggesellschaften infolge der Corona-Krise./stw/fba

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Airbus Group (EADS) Aktie

  • 98,93 EUR
  • -3,68%
25.02.2021, 17:37, Euronext Paris

Leider wurden keine News gefunden.

onvista Analyzer zu Airbus Group (EADS)

Airbus Group (EADS) auf übergewichten gestuft
kaufen
79
halten
26
verkaufen
3
73% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 97,74 €.
alle Analysen zu Airbus Group (EADS)
Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf Airbus Group (... (9.366)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "Airbus Group (EADS)" wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie auch bei unveränderten Aktienkursen eine Rendite erzielen.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten