Brexit: Irischer Außenminister kritisiert britische Regierung – „EU die Schuld zu geben ist lächerlich“

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Brexit: Irischer Außenminister kritisiert britische Regierung – „EU die Schuld zu geben ist lächerlich“

Der irische Außenminister Simon Coveney hat Großbritannien angesichts der ablaufenden Zeit für sein Vorgehen in den stockenden Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt kritisiert. „Die britische Regierung hätte eine deutlich längere Übergangsphase haben können, aber sie haben sie abgelehnt, und trotzdem schiebt sie nun die Schuld der EU zu – das ist einfach lächerlich“, sagte Coveney am Montag der BBC.

„Ich glaube, dass ein Deal möglich ist, aber er muss – wenn möglich – in dieser Woche zustande kommen, denn die Zeit für die Ratifizierung und die Vorbereitungen läuft wirklich ab“, sagte Coveney. Großbritannien hatte die EU in den vergangenen Tagen erneut zu Zugeständnissen aufgefordert und gesagt, ein Vertrag müsse die neue Souveränität des Landes voll akzeptieren.

Zum Jahreswechsel endet die Brexit-Übergangsphase, in der weitgehend noch die gleichen Regeln gelten wie vor dem EU-Austritt Großbritanniens. Danach droht jedoch ohne Handelspakt ein harter wirtschaftlicher Bruch mit hohen Zöllen, langen Staus und anderen Handelshürden. Die Chef-Unterhändler beider Seiten ringen zurzeit weiter in London um eine Einigung. Wie schon seit Monaten sind besonders die Regeln für die Fischerei, aber auch gleiche Wettbewerbsbedingungen, besonders strittig.

Redaktion onvista / dpa- AFX

Foto: lazyllama / Shutterstock.com

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