CO2-Tracker – Investieren in weniger CO2!

Richard Pfadenhauer
CO2-Tracker – Investieren in weniger CO2!

In Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen hat sich die EU das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Für 2030 wird ein wichtiges Zwischenziel angestrebt: Gemäß dem EU Green New Deal sollen die Kohlendioxid(CO2)-Emissionen in der EU gegenüber 1990 um mindestens 55 % reduziert werden. Das europäische Emissionshandelssystem ETS ist hierbei das zentrale Steuerungsinstrument zur kontrollierten schrittweisen Dekarbonisierung der europäischen Wirtschaft.

Es wurde 2005 eingeführt. Durch das ETS erhalten CO2-Emissionen einen Preis und werden so in den Wirtschaftskreislauf integriert. Für jede emittierte Tonne CO2 benötigt ein an das ETS angeschlossenes Unternehmen eine CO2-Emissionsberechtigung, sogenannte EUAs (European Union Allowance). Alle großen Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme sind zur Teilnahme im ETS verpflichtet. Außerdem müssen auch große Industrieanlagen wie Stahlwerke, Raffinerien und Zementwerke sowie – seit 2012 – Luftfahrzeugbetreiber Berechtigungen für ihre Emissionen vorweisen. Insgesamt sind derzeit rund 11.000 Anlagen und einige hundert Luftfahrzeugbetreiber in ganz Europa emissionshandels-pflichtig. In Deutschland umfasst das EU ETS fast 2.000 Anlagen.

Aktuell liegt der Preis je emittierter Tonne CO2 bei rund EUR 25,–. Bis 2025 soll er durch die Verknappung von CO2-Emissionsberechtigungen schrittweise auf bis zu EUR 55,– pro Tonne steigen. Vor diesem Hintergrund reguliert die EU das Angebot an Emissionsberechtigungen durch verschiedene Maßnahmen, die darauf abzielen, regelbasiert die Menge an Emissionsberechtigungen zu verknappen. Emissionsberechtigungen (EUA) selbst sind keine Wertpapiere.

Mit dem HVB Open End Zertifikat der UniCredit Bank AG setzen Sie auf die Wertentwicklung des ICE ECX EUA Futures. Anders als bei einem Investment in Aktien, bei dem Anleger das Wertpapier erwerben und in einem Depot bis zum Verkauf verwahren können, ist dies bei Emissionsberechtigungen auf CO2 nicht möglich. Um dennoch in sie investieren zu können, kaufen Investoren einen entsprechenden Future. Ein Future, in diesem Fall der ICE ECX EUA Future, ist ein standardisierter börsengehandelter Terminkontrakt. Er wird an der ICE Exchange (Terminbörse in Amsterdam, Niederlande, an der der Preis für den Future durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird) gehandelt. Dabei verpflichten sich Verkäufer beziehungsweise Käufer eines Termingeschäfts (Kontrakts), die zugrunde liegende Emissionsberechtigung in einer bestimmten Menge und zu einem zuvor festgelegten Preis zu liefern bzw. zu beziehen – allerdings nicht sofort, sondern zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft (englisch: future). Der ICE ECX EUA Future bezieht sich auf 1.000 EUAs. Jede EUA berechtigt zur Emission von einer Tonne CO2-Äquivalent (Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung von Treibhausgasen).

Im Gegensatz zu Open-End-Zertifikaten haben Terminkontrakte eine Laufzeitbeschränkung. Die Wertpapiere auf CO2-Emissionsberechtigungen rollen daher regelmäßig in einen Future des darauffolgenden Jahres. HVB Open End Zertifikate auf den ICE ECX EUA Future beziehen sich auf den Terminkontrakt im Dezember des jeweils folgenden Jahres. Am Emissionstag des Zertfikats auf den ICE ECX EUA Dec 2022 Future. Der Kurs des Futures kann dabei vom aktuellen Kassapreis des Basiswertes (Preis je emittierter Tonne CO2) abweichen.

Während ihrer Laufzeit können Futures über Terminbörsen gehandelt werden. Wer langfristig investieren will, muss die gehaltenen Futures rechtzeitig vor ihrem Verfall verkaufen und den Erlös aus dem Verkauf in Futures mit längerer Laufzeit reinvestieren. Dieser Vorgang wird als „Rollen“ bezeichnet. Diesen Rollprozess befolgt auch das Open-End-Zertifikat. Dabei weicht der Kurs des auslaufenden Futures meist von der Notierung des nachfolgenden Futures (Folgekontrakt) ab. Beim „Rollen“ in den nächsten Future kann es daher, abhängig vom Kurs des nachfolgenden Futures, zu sogenannten Rollgewinnen oder -verlusten kommen. Notiert der nachfolgende Future höher als der aktuelle, kann es zu Rollverlusten kommen und umgekehrt.

Beispiel: Der aktuelle Future notiert bei EUR 100,–, das Bezugsverhältnis liegt bei 1:1 und der nachfolgende Future bei EUR 110,–. Beim Rollen in den nachfolgenden Future ergibt sich daraus eine Anpassung des Bezugsverhältnisses: von 1 auf 0,9091. Der Investor besitzt somit weniger Anteile. Fällt die Notierung des nachfolgenden Futures während der Laufzeit von EUR 110,– auf EUR 100,–, erleidet der Investor einen Verlust. Dies gilt auch für den Fall, dass die Notierung des zugrundeliegenden Futures sinkt.

Indexzertifikat auf den ICE ECX EUA Dec 2022 Future für Spekulationen, dass der Future-Kurs steigt

BasiswertWKNVerkaufspreis in EUR VerwaltungsgebührFinaler Bewertungstag
ICE ECX EUA Dec 2022 FutureHW6C0279,961,95% p.a.Open End*
*Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rück­zahlungsbetrag zurückzuzahlen; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 01.12.2021; 09:00 Uhr

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Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

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Funktionsweisen der HVB Produkte

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