Coronakrise bremst Preisauftrieb bei Bau von Wohngebäuden

Reuters

Berlin (Reuters) - Die Coronakrise bremst den Anstieg der Baupreise in Deutschland.

Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude kostete im Mai 3,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das ist der niedrigste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit Mai 2017. Im Februar - also dem Monat vor Einführung größerer Maßnahmen gegen die Pandemie - hatten die Preise zum Vorjahr noch um 3,4 Prozent angezogen.

Der Neubau von Bürogebäuden verteuerte sich im Mai um 3,1 Prozent zum Vorjahresmonat. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 2,5 Prozent. Nach einem vielversprechenden Start ins Jahr rechnet die deutsche Bauindustrie wegen der Corona-Krise für das laufende Jahr nur noch mit stagnierenden Geschäften. Der Bau hat die Einschränkungen durch die Pandemie aber besser gemeistert als viele andere Wirtschaftszweige, erklärte der Branchenverband HDB jüngst. HDB-Präsident Peter Hübner rechnet damit, dass der Bau nach Abklingen der Pandemie eine "wesentliche Lokomotive bei der konjunkturellen Erholung sein wird".

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