Erholung an der Wall Street lässt Dax ins Plus drehen – Curevac nach Studiendaten gefragt und Zahlen von Alibaba kommen nicht gut an

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Erholung an der Wall Street lässt Dax ins Plus drehen – Curevac nach Studiendaten gefragt und Zahlen von Alibaba kommen nicht gut an

Zum Start in den Handelstag sah es gar nicht gut aus für den deutschen Leitindex. Nachdem die Wall Street Mittwoch starke Verluste verzeichnete, schloß sich der Dax dieser Tendenz an. Da der Kurssturz bei den US-INdizes aber vorerst gestoppt ist, dreht auch das deutsche Börsenbarometer wieder ins Plus, nachdem der Dax fast 2 Prozent abgegeben hatte. Gut eine Stunde vor Handelsende liegt der deutsche Leitindex 0,30 Prozent vorne.

Wall Street wird wieder ruhiger

Die im April überraschend stark gestiegenen Erzeugerpreise, die die jüngsten Inflationssorgen angeheizt hatten, übten zum Handelsstart keinen Druck mehr auf die Börsenkurse aus. Angeführt wurde die Erholung vom Technologiesektor, der zuletzt erheblich unter den Inflationssorgen und den damit verbundenen höheren Zinserwartungen gelitten hatte.

Knock-Outs zum DAX

Kurserwartung
Index wird steigen
Index wird fallen
Höhe des Hebels
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Der Dow Jones Industrial , der am Vortag auf den niedrigsten Stand seit einem Monat gefallen war, legte um 0,76 Prozent auf 33 844 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 rückte um 0,79 Prozent auf 4095 Zähler vor. Der technologielastige Nasdaq 100 , der am Mittwoch erstmals seit Ende März unter 13 000 Zähler gerutscht war, erholte sich um 1 Prozent auf 13 133 Punkte.

Curevac: Impfstoff der zweiten Generation auf dem Weg

Die Biotechschmiede  gab heute zusammen mit seinem Partner GlaxoSmithKline plc (GSK) erste klinische Daten des COVID-19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation, CV2CoV, bekannt. Die Daten zeigen, dass CV2CoV in geimpften Tieren eine starke Antigenproduktion sowie starke und dosisabhängige Immunantworten induziert. CV2CoV wurde von CureVac in Kooperation mit GSK entwickelt und basiert auf einem neuen mRNA-Rückgrat, das sich maßgeblich von CureVacs Impfstoffkandidaten der ersten Generation, CVnCoV, unterscheidet. Letzterer befindet sich derzeit in fortgeschrittener klinischer Prüfung.

Die neuen Daten werden von den Investoren freudlich aufgenommen. Die Curevac-Papiere liegen über 5 Prozent im Plus.

Alibaba: Zahlen finden keinen großen Anklang

Der chinesische Internet-Riese  hat im vierten Geschäftsquartal den Umsatz kräftig gesteigert. Die Erlöse legten in den drei Monaten bis Ende März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 64 Prozent auf 187,4 Milliarden Yuan (rund 24 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Huangzhou mitteilte. Analysten hatten im Schnitt weniger erwartet.

Unter dem Strich ergab sich aber ein Quartalsverlust von fast 5,5 Milliarden Yuan ( rund 705 Millionen Euro). China hatte Milliardenstrafen gegen den Konzern wegen monopolistischen Verhaltens verhängt. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 3,2 Milliarden Yuan erwirtschaftet.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Alibaba mit einem Umsatz von mehr als 930 Milliarden Yuan. Analysten haben derzeit im Schnitt etwas weniger auf den Zetteln. Die Zahlen kommen heute bei den Anlegern nicht so gut an. Die Aktie liegt etwas mehr als 2 Prozent im Minus.

Von Markus Weingran / dpa-AFX

Foto: testing/Shutterstock.com

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