EZB-Chefbankenaufseher hält Banken für gut vorbereitet auf endgültigen Brexit

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Geldhäuser sind aus Sicht der EZB-Bankenaufsicht mittlerweile gut auf das Ende der Übergangsfrist beim Brexit vorbereitet.

"Wir haben die Banken gebeten, alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen und wir denken, dass sie sich deutlich in die richtige Richtung bewegt haben", sagte EZB-Chefbankenaufseher Andrea Enria in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit RTE Morning Ireland. "Sie sind nun bereit, den Schlag einzustecken, in einem gewissen Umfang." Die zeitweilige Anerkennung von Lizenzen ermögliche es, Kunden auf beiden Seiten des Kanals weiter zu bedienen. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seit Herbst 2014 für die Aufsicht über die großen Banken in der Euro-Zone zuständig.

"Ich haben mich mit meinem Team getroffen und wir können uns nicht vorstellen, was wir sonst noch tun könnten, oder was wir die Banken auffordern könnten zu unternehmen", sagte Enria. Der Brexit werde zusätzlich zur Virus-Pandemie volkswirtschaftliche Auswirkungen haben. "Die Finanzmärkte haben noch nicht vollständig die Möglichkeit eingepreist, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union ohne Handelsabkommen verlässt."

Großbritannien ist Ende Januar aus der Europäischen Union ausgetreten. Bis Jahresende gilt aber noch eine Übergangsphase, in der die künftigen Beziehungen etwa im Bereich Handel geklärt werden sollen. Können sich beide Seiten nicht einigen, droht ein ungeregelter Brexit mit ungewissen Folgen für die Wirtschaft.

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