Habeck - K-Frage der Union hat keinen Einfluss auf uns

Reuters

Berlin (Reuters) - Die Auswahl des Kanzlerkandidaten der Union wird nach den Worten von Grünen-Co-Chef Robert Habeck keinen Einfluss auf die Entscheidung seiner Partei haben.

Die Grünen würden ihren Entschluss über die Spitzenkandidatur wie bereits geplant am 19. April verkünden, sagte Habeck am Montag in Berlin. Habeck und Co-Chefin Annalena Baerbock wollen bis dahin untereinander klären, wer von beiden für das Kanzleramt antreten wird. Erstmals seit ihrer Gründung haben die Grünen den Umfragen zufolge eine realistische Chance, bei der anstehenden Bundestagswahl Ende September stärkste politische Kraft in Deutschland zu werden.

Auch CDU und CSU steuern momentan auf die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur zu: Das CDU-Präsidium hat sich am Montagmorgen deutlich hinter Parteichef Armin Laschet gestellt. Laschet kündigte daraufhin schnelle Gespräche mit dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder an, dem anderen potenziellen Kandidaten der Union.

"Wir nehmen es, wie es kommt", sagte Habeck. Die Entscheidung der Union sei deren Baustelle. "Wir brauchen eine handlungsfähige konservative Partei in Deutschland." Die Union dürfe nicht in Querelen versinken.

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