Innenministerium sieht deutliche Entspannung beim Migrationsdruck aus Belarus

Reuters

Berlin (Reuters) - Das Bundesinnenministerium sieht einen deutlichen Rückgang des von Belarus ausgehenden Migrationsdrucks auf Deutschland.

"Es gibt eine deutliche Entspannung", sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Freitag in Berlin. Man registriere an der deutsch-polnischen Grenze einen deutlichen Rückgang der Zahl von Migranten, die über Belarus in die EU eingereist seien. Das Problem an der belarussisch-polnischen Grenze sei noch nicht gelöst, aber es habe das klare Signal an etliche Länder gegeben, dass ein Weiterkommen an dieser EU-Außengrenze nicht möglich sei. Zudem habe es nun wiederholt Rückführungsaktionen aus Belarus gegeben. So wurden etwa in den vergangenen Tagen an der Grenze gestrandete Menschen in den kurdischen Teil des Irak zurückgeflogen.

Die EU wirft Belarus vor, die Menschen nach Minsk geholt zu haben. Von dort sollen sie an die EU-Außengrenzen gebracht und zum illegalen Grenzübertritt gedrängt worden sein.

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