Insider - USA könnten wegen Ukraine-Konflikt Truppen innerhalb Europas verlegen

Reuters

Washington (Reuters) - Bei einer militärischen Eskalation in der Ukraine-Krise könnte die USA einem Insider zufolge bereits in Europa stationierte Truppen an der Ostflanke des Nato-Bündnisses zusammenziehen.

"Dies wäre also nicht unbedingt ein Aufstocken der vorhandenen Truppen", sagte ein US-Verteidigungsbeamter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters unter der Bedingung der Anonymität. Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, erklärt, die Vereinigten Staaten würden ihre Nato-Verbündeten in Ländern wie den baltischen Staaten mit zusätzlichen militärischen Mitteln ausstatten, um sie im Falle einer russischen Invasion in der Ukraine zu unterstützen. Auch könnten die USA zusätzliche Verteidigungshilfe in die Ukraine schicken.

Russische Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine haben im Westen Besorgnis ausgelöst. Die Regierung in Kiew wirft Russland vor, mittlerweile mehr als 94.000 Soldaten an der gemeinsamen Grenze zusammengezogen zu haben. Sie strebt einen Beitritt zur Nato an, womit für Russland eine rote Linie überschritten wäre. Die USA und andere Nato-Staaten haben die Regierung in Moskau nachdrücklich vor einem Einmarsch ins Nachbarland gewarnt. Auch der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, es müsse "ganz, ganz klar" sein, dass eine weitere Bedrohung der Ukraine inakzeptabel wäre.

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