Krankenhausgesellschaft - Bundesweit derzeit kein Engpass bei Intensivbetten

Reuters

Berlin (Reuters) - Trotz der Coronavirus-Krise gibt es bundesweit nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft keinen Mangel an Intensiv- oder Beatmungsplätzen.

"Im Moment sehen wir keinen bundesweiten Engpass", erklärte die DKG am Montag. "Bei regionalen Engpässen besteht die Möglichkeit, die Patienten zu verlegen." Bei etwa 100.000 bestätigten Infektionen, einer gut zehn- bis 15-prozentigen Hospitalisierungsquote und rund 29.000 Genesenen sei davon auszugehen, dass derzeit etwa 9000 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt würden. Exakte Zahlen ließen sich jedoch nicht nennen.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) habe am Freitag 2680 intensivbehandelte Patienten gemeldet, erklärte die DKG. Den Zahlen zufolge seien 2215 Patienten beatmet worden. Allerdings meldeten derzeit nur 1119 der rund 1700 deutschen Akutkrankenhäuser Belegungszahlen an die DIVI. Die deutschen Krankenhäuser haben die Zahl der Intensivbetten laut DKG in den vergangenen Wochen von 28.000 auf rund 40.000 erhöht, etwa 30.000 davon mit Beatmungsmöglichkeit. Weitere Kapazitätssteigerungen seien etwa von der Zulieferung weiterer Beatmungsgeräte abhängig.

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