Medien - Erneut Toter bei Protesten in Myanmar

Reuters

(Reuters) - Bei den Protesten gegen die Militärherrschaft in Myanmar hat die Polizei Medienberichten zufolge erneut auf Demonstranten geschossen und dabei mindestens einen Menschen getötet.

Der Vorfall habe sich in der Stadt Mandalay ereignet, hieß es. Der junge Mann sei am Hals getroffen worden und verstorben. Zuvor waren wieder zahlreiche Menschen friedlich durch die Stadt gezogen.

Seit das Militär am 1. Februar geputscht und die Zivilregierung abgesetzt hat, ist das Land in Aufruhr. Am Mittwoch waren nach UN-Angaben 38 Menschen bei Demonstrationen getötet worden. UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat ein Ende der Niederschlagung friedlicher Proteste gefordert. Die Europäische Union, die die Schüsse auf unbewaffnete Zivilisten und Sanitäter als klare Verstöße gegen das Völkerrecht verurteilt hat, sperrte bis auf weiteres ihre Entwicklungshilfe.

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