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Microsoft und Apple: Zwei Giganten, die 2019 maßgeblichen Anteil am US-Bullenmarkt hatten – Kann das so weitergehen?

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Das Jahr 2019 war in der Gesamtperspektive betrachtet ein sehr gutes für die US-Aktienmärkte, das sieht man beispielsweise an dem US-Index Dow Jones, der Year to Date ein sattes Plus von 19,6 Prozent vorweisen kann und über die Marke von 28.000 Punkten klettern konnte.

Microsoft und Apple: Zwei Giganten, die 2019 maßgeblichen Anteil am US-Bullenmarkt hatten – Kann das so weitergehen?

Besonders zwei US-Aktienwerte haben laut einem Bericht des US-Nachrichtendienstes CNBC besonders zu dieser starken Performance beigetragen: Die beiden Tech-Giganten Apple und Microsoft. Wenn diese Gewinne vom Dow abgezogen würden, wäre der Blue-Chip-Index nach Angaben von CNBC von letzter Woche fast 1.100 Punkte niedriger als sein derzeitiges Niveau.

Wie sehen die Zahlen im Detail aus?

Der Dow hat wie bereits erwähnt ein Plus von knapp 20 Prozent gemacht. Beim iPhone-Hersteller Apple waren es, trotz der Belastungen durch den Handelsstreit und einhergehenden Absatz- und Produktionsproblemen, ein Year-to-Date-Plus von extremen 67 Prozent.

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Der Büro-Office und Cloud-Gigant Microsoft konnte Year-to-Date ähnlich beeindrucken und ein Plus von 46 Prozent hinlegen.

Zum Vergleich die restlichen FAANG-Werte (die nicht im Dow gelistet sind) im YTD-Vergleich:

Amazon: plus 17,7%

Netflix: plus  13,6 %

Facebook: plus 51,6 %

Alphabet (Google): plus  23 %

Dies fügt sich in das Bild ein, dass der 10-jährige (bisher noch anhaltende) Bullenmarkt seit der Finanzkrise, zumindest der US-Aktienmärkte, maßgeblich von wenigen großen Unternehmen getragen wurde, die zudem größtenteils aus dem Technologie-Sektor stammen.

Bereits im ersten Quartal diesen Jahres hatte die Investmentbank Goldman Sachs  kalkuliert, dass gerade einmal 10 Unternehmen für ein Viertel des gesamten Gewinns seit 2009 im S&P 500 Index verantwortlich waren. Auch in dieser Liste sind Apple und Microsoft ganz oben mit dabei, mit einem Anteil ander S&P-Entwicklung von 20, bzw. 17 Prozent. (Die detailierte Analyse können Sie hier nachlesen: Die FAANGs waren der Kerntreiber des 10-jährigen Bullenmarktes – Wird er auch durch sie beendet?)

Werden die beiden Werte weiterhin so gut performen?

Ja, laut den beiden Analysten Michael Bapis und Ari Wald, die sich gegenüber CNBC geäußert haben. Ari Wald, Leiter der technischen Analyse bei Oppenheimer, sagt: „Wir glauben, dass sie weitermachen können und wir haben wirklich keine Präferenz zwischen den beiden.“ Der Rückenwind würde durch einen aus seiner Sicht bis 2020 anhaltenden Bullenmarkt, sowie von dem starken Technologiesektor kommen. Speziell bei Apple sieht er den starken Anstieg 2019 als Ausbruch gegenüber dem Markt von 2012. „Apple hat auch seinen Widerstand von einem Höchststand von 2018 aufgehoben, sodass wir einen steigenden Trend beobachten und keine Anzeichen für ein Topping erkennen können.“

Michael Bapis, Geschäftsführer von Rockefeller Capital Management, sagt: „Die Technologie boomt gerade. Ich denke, wir befinden uns in einer 30- bis 50-jährigen Technologie-Boom-Phase, die wir in den nächsten 500 Jahren nicht mehr erleben werden.“ Apple und Microsoft sieht er dabei sowohl als technologieführend, als auch als marktführend an.

Nein, laut Rob Arnott, Partner und Vorstandsvorsitzender von Research Affiliates, der ein Vermögen von 184 Milliarden Dollar verwaltet. Der Experte hatte sich bereits im Oktober diesen Jahres zu den hohen Bewertungen der FAANG-Werte geäußert und Microsoft mit einbezogen. Laut ihm sei es unwahrscheinlich, dass der starke Bewertungsanstieg anhalten wird. Und in der Tatsache, dass mit diesen Unternehmen eine so hohe Konzentration von Vermögen in nur einer Handvoll Assets liegt, sieht er eine große Bedrohung für die Finanzmärkte.

„Wenn man dabei irgendwie ein Bewertungsmodell verwenden will, muss man zunächst von unplausiblem Wachstum ausgehen, um es zu rechtfertigen. Und zweitens interessieren sich viele Käufer nicht für Bewertungen, sondern nur für die Story. Werden diese Aktien ein so beeindruckendes Wachstum erzielen, dass sie ihre derzeitige Marktkapitalisierung rechtfertigen, oder sind diese Wachstumserwartungen unplausibel? Wir haben natürlich keine Kristallkugel, aber wir würden empfehlen, nicht auf die Fortsetzung der Dynamik zu setzen “, sagte er.

Lesen Sie die genauen Gründe in diesem Artikel: Entsprechen die Tech-Giganten Microsoft, Apple, Amazon und Co. ihren astronomischen Bewertungen oder platzt die Blase bald?

Von Alexander Mayer

Titelfoto: metamorworks / Shutterstock.com

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