MTU profitiert von breiter Aufstellung

Hussam Masri

Werbung. Die Luftfahrt gehört zu den besonders hart getroffenen Branchen in der Corona-Krise. Da Airlines ihre Maschinen weltweit am Boden lassen mussten und vom Normalbetrieb immer noch weit entfernt sind, bleiben auch Flugzeug- und Triebwerkshersteller nicht von einem Nachfrageeinbruch verschont. Insgesamt werde, Analystenmeinungen zufolge, die Luftfahrt voraussichtlich nicht vor 2023 zum Vorkrisenniveau aufholen. Bei MTU sorge aber das solide und innerhalb der Triebwerkstechnik diversifizierte Geschäftsmodell für eine Grundstabilität. Deshalb habe der DAX-Konzern weniger hohe Belastungen als Fluggesellschaften und Flugzeughersteller zu befürchten. Zudem gehen Analysten davon aus, dass der langfristig positive Trend der Luftfahrt weiterhin Bestand haben dürfte.

MTU fertigt Schlüsselkomponenten für Flugzeugtriebwerke, die Passagierjets von Boeing und Airbus, aber auch Militärmaschinen wie den Eurofighter abheben lassen. Zudem ist die ehemalige Daimler-Tochter in der Wartung stark positioniert und erzielt hier sogar mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes. Analysten bezeichnen MTU als weltweite Nummer eins der unabhängigen zivilen Instandhaltungsbetriebe. Als Folge der Pandemie leidet zwar das Geschäft mit Passagiermaschinen, aber im Frachtverkehr seien kaum Krisenfolgen beim Wartungsaufkommen zu erwarten. Zudem profitieren die Münchener vom stabilen Militärgeschäft. Auch der Vorstandsvorsitzende Reiner Winkler äußerte sich zuversichtlich. "Insgesamt sehen wir die MTU mit ihrem fundamental erfolgreichen Geschäftsmodell gut aufgestellt, um die Krise zu meistern," erklärte der Manager.

In den jüngsten Geschäftszahlen zum ersten Quartal des laufenden Jahres ließen sich die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht erkennen, da der weltweite Lockdown erst im März einsetzte. Gegenüber dem Vorjahr legte der Umsatz sogar um 13 Prozent auf gut 1,27 Mrd. Euro zu, wobei das 21,3-prozentige Wachstum in der zivilen Instandhaltung als Triebfeder wirkte. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) gab es hingegen einen leichten Rückgang um drei Prozent auf 182 Mio. Euro. Analysten hatten durchschnittlich ein größeres Minus erwartet. Erhebliche Corona-Folgen dürften allerdings die Zahlen zum zweiten Quartal offenbaren, die das Management am 30.07.2020 präsentieren möchte. Im April hatte MTU nämlich seine Werke in Deutschland und Polen für drei Wochen geschlossen und setzt derzeit auf Kurzarbeit. Bereits im März wurde die Dividende für das zurückliegende Geschäftsjahr gestrichen und zur weiteren Sicherung der Liquidität werden unter anderem Investitionen verschoben sowie Kreditlinien ausgeweitet.

Der krisenbedingte Börseneinbruch im Februar und März hat auch den DAX-Titel kräftig in Mitleidenschaft gezogen und die impliziten Volatilitäten hochschnellen lassen. Dies begünstigt die Konditionen von Investmentalternativen beispielsweise in Form hoher potenzieller Zinsen und großer endfälliger Puffer.

7,30 Prozent Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 50 Prozent finaler Puffer

Das DekaBank MTU Aero Engines Express-Zertifikat Relax 09/2026 (WKN DK0XCZ) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des entsprechenden Zinsbetrags. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit im September 2026 die maximale Auszahlung von 1.438,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag die Barriere (50,00 Prozent des Startwerts) behauptet.

Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger werden statt des Nennbetrags im Wert gesunkene MTU Aero Engines-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 22.06.2020 bis 10.07.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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