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onvista-Börsenfuchs: Wenn Fondsmanager gelassen bleiben

Der onvista-Börsenfuchs
onvista-Börsenfuchs: Wenn Fondsmanager gelassen bleiben

Hallo Leute! Wenn Top-Fondsmanager auf der alljährlichen Top-Fondskonferenz in Mannheim miteinander über die Börsenaussichten diskutieren - was anderes kann dabei herauskommen als (vorsichtiger) Optimismus? Der Dax, daran wurde jetzt zu Recht erinnert, ist ja im abgelaufenen Jahr schon um rund 18 Prozent gefallen. „Da war die Rezession fast schon eingepreist“, hieß es. Man war sich zwar einig, dass der nächste Wirtschaftsabschwung kommt. Die Frage nach dem Wann wollte aber niemand konkret beantworten. Mancher zeigte sich immerhin überzeugt davon, dass die nächste Rezession nicht besonders tief wird.  Grund: Die Notenbanken werden enorm viel tun, um das zu verhindern. Das sehe ich auch so. Außerdem wiesen die Investment-Profis darauf hin, dass viele Unternehmen derzeit ihre Gewinnprognosen senken, der Markt aber überhaupt nicht darauf reagiert - die schlechten Nachrichten gelten als „schon eingepreist“. Das verstärkte einer der Strategen mit folgenden Worten: „Eines kann ich felsenfest behaupten: Die Bewertung ist so niedrig, dass sie einiges verzeiht. Der Risikopuffer ist mittlerweile so groß, dass 2019 ein ordentliches Aktienjahr werden kann.“ Schön wär’s, aber ich habe da immer noch meine Zweifel. Interessant ist jedenfalls das Argument prominenter Bullen, die auch an anderer Stelle das „positive Überraschungspotential“ für das neue Jahr herausstellen.

Was machen die Reichsten der Reichen? Ich meine die Notenbanken. Die gerade veröffentlichten Zahlen passen gut zur aktuellen Preisentwicklung: Die Währungshüter, jedenfalls einige der großen und einflussreichen Zentralbanken, kaufen Gold. So hat die russische Notenbank im vergangenen Jahr 274 Tonnen Gold angekauft. Putin stockt nun schon seit 13 Jahren seine Gold-Reserven kontinuierlich auf. In den vergangenen vier Jahren hat das Russland jedes Jahr mehr als 200 Tonnen Gold erworben. Den Ankauf im Jahr 2018 hat das Land hauptsächlich durch den Verkauf von Ami-Staatsanleihen finanziert. Insgesamt haben die Notenbanken 2018 ihre Goldbestände netto um mehr als 651 Tonnen aufgestockt. Das ist der höchste Wert seit dem Ende der Goldpreisbindung des Dollars im Jahr 1971(!).

Wer von Euch noch nach Satelliten sucht, die er um sein Kerndepot herum (sollte aus Aktien bestehen) platzieren will, dem werden von internationalen Experten u. a. spezielle diverse Anleihetypen ans Herz gelegt, darunter türkische Emissionen, deutsche Mittelstandsanleihen sowie Anleihen ausgewählter Banken und Versicherungen. Ich halte nix von Anleihen verglichen mit Aktien und bleibe lieber beim Dreigestirn Aktien, Gold und Cash.

Hinweis: Die Inhalte des „onvista-Börsenfuchs“ dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder.
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