Silberpreis setzt Talfahrt fort - Händler sprechen von Bärenmarkt

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Silberpreis ist am Donnerstag zeitweise auf den tiefsten Stand seit Juli gefallen. Der Preis für eine Feinunze Silber sank bis auf auf 22,7 US-Dollar. Am Abend erholte er sich etwas. Am vergangenen Freitag hatte der Silberpreis noch bei 27,0 Dollar notiert.

Seitdem setzte eine Talfahrt ein. Anfang August hatte er noch einen Rekordwert von 29,1 Dollar erreicht. Da der aktuelle Wert mehr als 20 Prozent darunter liegt, spricht man von einem Bärenmarkt.

Händler verwiesen auf den erstarkten Dollar, der Silber für Anleger in anderen Währungsräumen teurer macht. Zudem haben sich angesichts steigender Zahlen von Neuinfektionen auf die Aussichten für das Wirtschaftswachstum eingetrübt. Silber wird nicht nur als Edelmetall, sondern auch als Industriemetall genutzt und leidet daher unter eine schwächelnden Nachfrage. Händler verwiesen auch auf die US-Notenbank, von der sich einige Beobachter zuletzt noch weitere Lockerungen versprochen hatten.

Auch Gold steht unter Druck, wenn auch nicht so stark wie Silber. Am Mittwoch war der Goldpreis unter die Marke von 1900 Dollar gefallen und sank am Donnerstag zeitweise bis auf 1848 Dollar. Am Abend erholte er sich etwas. Er hat sich damit weiter von seinem Rekordhoch von 2075 Dollar entfernt. Sowohl Gold als auch Silber hatten seit dem Beginn der Pandemie im März stark zugelegt und erreichten Anfang August Höchststände./jsl/fba

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22.10.2020, 22:59, Deutsche Bank Indikation

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