Teurer Zukauf im Telekom-Monopoly

HANDELSBLATT

Es ist ein Geschäft mit Signalwirkung: Vodafone übernimmt Ono, den größten Kabelanbieter in Spanien. 7,2 Milliarden Euro blättert der britische Mobilfunkriese dafür hin. Damit stärkt er sein Festnetzgeschäft – und zeigt einmal mehr, worin die Manager in der Branche das Geschäft der Zukunft sehen: Sie wollen Mobilfunk, Festnetz und Internet aus einer Hand anbieten, möglichst auch über Ländergrenzen hinweg. Es rollt eine Übernahmewelle an, falls die Kartellhüter sie nicht stoppen.

Das Argument hat Vodafone-Chef Vittorio Colao so ähnlich schon vorher verwendet: „Die Nachfrage nach gebündelten Kommunikationsprodukten und Services ist in Spanien in den letzten Jahren signifikant gestiegen“, sagte er am Montag. Mit der Übernahme und dem eigenen Programm zum Ausbau von Glasfaserleitungen in die Wohnungen könne Vodafone die Position im spanischen Markt deutlich ausbauen.

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