Trump - keine Sanktionen gegen Chinas Präsident Xi Jinping wegen Sicherungsgesetz

Reuters

Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump erwägt keine direkten Maßnahmen gegen den chinesischen Präsidenten Xi Jinping wegen des umstrittenen nationalen Sicherheitsgesetzes.

"Ich habe nicht daran gedacht", sagte Trump am Mittwoch auf die Frage in einem Fernseh-Interview beim Sender Newsmax TV, ob er über die Verhängung von Sanktionen gegen Xi nachdenke.

Trump ordnete am Freitag an, die besondere US-Behandlung für Hongkong als Bestrafung für China abzuschaffen. Außerdem werde die Regierung in Washington auch Sanktionen gegen Personen verhängen, die "Hongkongs Freiheit ersticken" würden.

Auf die Frage nach seinem Verhältnis zu Xi sagte Trump: "Habe schon lange nicht mehr mit ihm gesprochen. Es war sehr gut." Er lobte das erste Handelsabkommen, das die beiden Länder im Januar unterzeichneten, kritisierte aber die Regierung in Peking erneut für den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. "China hätte es niemals geschehen lassen dürfen", sagte Trump.

China erklärte am Montag, die Versuche der USA, wegen des geplanten chinesischen Sicherheitsgesetzes der Sonderverwaltungszone Hongkong wirtschaftliche Privilegien abzuerkennen, würden mit entschlossenen Gegenmaßnahmen begegnet werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Hang Seng Index

  • 25.532,00 HKD
  • -1,31%
14.07.2020, 10:09, BNP Paribas Indikation

Weitere Werte aus dem Artikel

Dow Jones 26.085,80 Pkt.+0,04%
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Derivate-Wissen

Sie möchten in den "Hang Seng" investieren?

Indexzertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Index teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten