TUI will Bilanz stärken - Kapitalerhöhung und Verkäufe möglich

Reuters

Berlin (Reuters) - Auf dem Weg zu einer robusten Finanzstruktur erwägt der von der Corona-Krise schwer getroffene Reisekonzern TUI auch eine Kapitalerhöhung und Verkäufe von Unternehmensteilen.

Man prüfe hier derzeit verschiedene Optionen, um eine optimale Bilanzstruktur zu bekommen, sagte TUI-Chef Fritz Joussen am Donnerstag in einer Telefonpressekonferenz. "Das gucken wir uns jetzt an." Mit dem zweiten staatlichen Hilfspaket über insgesamt 1,2 Milliarden Euro sei das Thema Liquidität zwar vom Tisch. Aber man wolle die hohe Verschuldung drosseln. Es sei noch zu früh zu sagen, wie hoch eine Kapitalerhöhung aussehen könnte. Zudem werde es keine Notverkäufe geben. "Das ist ganz klar", betonte Joussen.

Der Konzernchef hatte bereits vor kurzem in einem Interview angekündigt, nun vor allem die Bilanzstruktur zu stärken. "Die neue TUI wird weniger Assets auf der Bilanz haben als heute. Diese werden sich mehr in den At-Equity-Gesellschaften befinden", sagte Joussen der "Börsen-Zeitung". Der Konzern könne so - also durch Minderheitenbeteiligungen - seine Risiken verringern.

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