US-Wohnbau erholt sich im März von kältebedingtem Einbruch

Reuters

Washington (Reuters) - Der Wohnbau in den USA ist nach einem kältebedingten Einbruch unerwartet kräftig in Gang gekommen.

Die Zahl der neu begonnenen Projekte stieg im März um 19,4 Prozent auf - hochgerechnet auf das gesamte laufende Jahr - 1,739 Millionen, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit 1,613 Millionen gerechnet - nach 1,457 Millionen im Februar.

Der von günstigen Hypotheken-Zinsen getriebene Trend zum Bau der eigenen vier Wände setzte sich nach dem Einbruch im Februar somit im März fort. Im Februar war insbesondere im Nordosten und Mittleren Westen der USA die Zahl der Wohnbaubeginne wegen einer Kältewelle überdurchschnittlich stark eingebrochen.

Die Zahl der Baugenehmigungen stieg nun im März wieder - und zwar um 2,7 Prozent auf 1,766 Millionen. Hier waren lediglich 1,750 Millionen erwartet worden. Die starken Wohnungsbaudaten sind ein weiteres Signal für ein kräftiges Anziehen der US-Konjunktur: Die Industrieproduktion legte zu. Und beflügelt von staatlichen Barschecks für die Bürger aus dem Corona-Programm von US-Präsident Joe Biden machten im März auch die Einzelhändler kräftig Kasse: "Im Gegensatz zum EU-Aufbaufonds wirkt Joe Bidens erstes gewaltiges Fiskalprogramm sofort", so das Fazit von Ökonom Robert Greil von der Privatbank Merck Finck.

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