USA - Internationale Reaktion auf eine russische Aggression gegen Ukraine

Reuters

Seoul (Reuters) - Die USA wollen eine international abgestimmte Reaktion auf eine mögliche Aggression Russlands gegenüber der Ukraine.

"Alles, was wir tun, wird als Teil einer internationalen Gemeinschaft getan", sagte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Donnerstag in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Am Mittwoch hatte US-Außenminister Antony Blinken beim Nato-Außenministertreffen in Riga Russland aufgefordert, seine Truppen von der Grenze zur Ukraine abzuziehen und im Falle einer Invasion mit härteten Wirtschaftssanktionen gedroht. "Sollte Russland den Weg der Konfrontation gehen, haben wir in Bezug auf die Ukraine deutlich gemacht, dass wir entschlossen reagieren werden, auch mit einer Reihe von wirkungsvollen wirtschaftlichen Maßnahmen, auf die wir in der Vergangenheit verzichtet haben."

Verteidigungsminister Austin äußerte sich zu Blinkens Stellungnahme nicht näher. Auf die Frage, ob solche Strafmaßnahmen rein wirtschaftlicher Natur wären, antwortete Austin lediglich, die "besten Methoden" würden angewandt. "Was immer wir tun werden, wird als Teil der einer internationalen Gemeinschaft geschehen", sagte er. "Der beste Fall wäre es aber, wenn wir keinen Einmarsch der Sowjetunion in der Ukraine sehen würden." Der US-Verteidigungsminister bezeichnete dabei Russland versehentlich als Sowjetunion.

Die Ukraine drängt die Nato zur Vorbereitung von Sanktionen gegen Russland, um eine mögliche Invasion Zehntausender russischer Soldaten in Grenznähe zu verhindern. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sicherte in Riga der Ukraine die Unterstützung des Bündnisses für ihre territoriale Integrität zu und nannte weitere wirtschaftliche und finanzielle Sanktionen gegen Russland eine Option.

Seit einiger Zeit gibt es Berichte über einen russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Die Regierung in Kiew und die Nato befürchten, die Truppenbewegungen nahe der Grenze könnten Vorboten einer offenen militärischen Konfrontation sein. Russland hat erklärt, es habe nicht die Absicht, in die Ukraine einzumarschieren.

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